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Elementor Masterclass: Schritt für Schritt zu deiner eigenen Website

Im Onlinekurs lernst du alles, was du wissen musst, um deine Website mit Elementor zu erstellen – ohne teure Hilfe von Programmierern, sondern so, dass du es ganz alleine schaffst.

Der ultimative Guide für Elementor (2024) – Inhalte im Page Builder erstellen, Theme Builder, Erweiterungen & Co.

Wenn du mit WordPress deine Seiten und Beiträge erstellen willst, kannst du standardmäßig den Gutenberg-Editor nutzen. Der mag für Beiträge ausreichen – kommt aber für Seiten doch schnell an sein Limit.

Glücklicherweise hast du die Möglichkeit, Page Builder zu nutzen, um deine Inhalte damit deutlich einfacher im Drag&Drop Editor zu erstellen! Und zwar ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben.

So ziemlich der beliebteste Page Builder im WordPress-Universum ist Elementor.* Das zeigen die über 5 Millionen aktiven Installationen.

In diesem Guide erfährst du

  • wie Elementor aufgebaut ist und funktioniert
  • welche Möglichkeiten du hast, um Inhalte zu erstellen
  • wie du mithilfe des Theme Builders 100% Kontrolle über das Design deiner Website erlangst
  • wie du Elementor erweitern kannst

Los geht’s!

Zum Start: Was ist Elementor überhaupt?

Wie gerade schon gesagt, ist Elementor ein sogenannter Page Builder. Du kannst damit in der kostenlosen Version die Inhalte von Seiten und Beiträgen erstellen.

Damit ersetzt das Plugin nach der Installation den Standard-Blockeditor von WordPress.

Du hast allerdings jederzeit die Wahl, für was du welchen Editor du nutzen möchtest und kannst Elementor bspw. auch nur für Seiten einsetzen und deine Beiträge weiterhin im Blockeditor schreiben – oder Elementor nur mal zwischendurch nutzen, wenn du ein bestimmtes Layout erstellen möchtest.

Die Installation von Elementor ist schnell gemacht: Einfach aus dem Plugin-Verzeichnis von WordPress herunterladen und aktivieren. Dann findest du im Editor von Seiten und Beiträgen den Button “Mit Elementor bearbeiten”:

In besagtem Editor stehen dir dann ca. 30 Widgets zur Verfügung, mit denen du deine Inhalte per Drag&Drop gestalten kannst.

Und weil’s so wichtig ist, sag ich’s nochmal: Die kostenlose Version von Elementor ermöglicht es dir, den sog. Inhaltsbereich deiner Seiten und Beiträge zu gestalten. Also das hier:

Alles drumherum – im Screenshot der Header und die Sidebar – werden vom Theme gesteuert.

Du solltest also bei der Wahl deines Themes darauf achten, dass es mit Elementor kompatibel ist. Laut eigener Aussage von Elementor sind das so ziemlich alle Themes; es gibt aber einige, die sich darauf besonders spezialisiert haben (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Die Pro-Version von Elementor* erweitert den Funktionsumfang des Plugins dann nochmal deutlich. Darauf kommen wir im Laufe des Artikels natürlich noch detailliert, so viel aber schon vorab: Mit Elementor Pro hast du die volle Kontrolle über Layout und Design deiner Website.

Mithilfe des Theme Builders kannst du dann nämlich die Standard-Einstellungen deines Themes “überschreiben” und Header, Footer & Co. selber bauen.

Elementor funktioniert dabei komplett ohne Programmieren (das gilt natürlich auch für die kostenlose Version). Alle Inhalte und Layouts erstellst du im Drag&Drop Editor.

Da siehst du jederzeit alles so, wie es später auf deiner Website auch aussehen wird.

Welche Themes du in Kombination mit dem Page Builder verwenden kannst

Wenn du mit Elementor arbeitest, egal ob Free oder Pro, musst du immer auch ein Theme installiert haben – ohne funktioniert WordPress einfach nicht. Laut eigener Aussage von Elementor ist das Plugin aber mit so ziemlich jedem WordPress-Theme kompatibel.

Es gibt aber einige, die speziell für die Nutzung von Elementor gemacht sind bzw. sich darauf angepasst haben. Welche das sind, zeig ich dir jetzt.

#1 Hello

Das Hello-Theme* wurde von Elementor selbst entwickelt und ist speziell auf die Nutzung von Elementor Pro ausgelegt.

Das ist wichtig zu beachten, denn wenn du nur mit der kostenlosen Version arbeitest, solltest du wirklich ein anderes Theme wählen – weil Hello keinerlei eigene Einstellungsmöglichkeiten mitbringt.

Normalerweise steuert das Theme in WordPress ja das Grundlayout und Design deiner Website (Aufbau von Header und Footer, Layout von Beiträgen, Sidebar etc.) und auch Farben oder Schriften stellst du hier ein.

Das kannst du bei Hello eben nicht, sondern regelst alles über Elementor. Mit dem Theme Builder erstellst du hier sämtliche Website-Bestandteile selbst. Das gibt dir natürlich die ultimative Flexibilität, macht dich aber auch komplett abhängig von Elementor.

Außerdem musst du zu Beginn erstmal entsprechend Zeit investieren, um wirklich alle Teile selbst zu bauen.

#2 Astra

Wenn du das nicht möchtest und vielleicht auch nicht jeden Bestandteil deiner Website selber bauen willst, ist meiner Meinung nach Astra* die beste Wahl.

Ob du Elementor Free oder Pro nutzt, spielt in dem Fall keine Rolle – beides lässt sich hervorragend mit Astra kombinieren.

Das Theme bietet nämlich z.B. einen sehr flexiblen Header Footer Builder an. Für das Seitenlayout gibt es sogar eine Option, die explizit dafür gemacht ist, die Seiten dann mit Elementor zu erstellen. Außerdem bietet Astra zahlreiche (kostenlose!) Templates an, die mit Elementor gebaut sind.

Wie du Astra und Elementor bestmöglich in Kombination nutzen kannst, zeig ich in diesem Video:

Schau dir gern auch meine weiteren Empfehlungen für WordPress-Themes an.

Wichtige Einstellungen zum Start (Elementor Free und Pro)

Du hast dich für ein Theme entschieden und Elementor installiert – dann kann’s ja losgehen! Bevor du mit der Erstellung der ersten Inhalte startest, solltest du einige Grundeinstellungen treffen.

Google Fonts deaktivieren

Wenn du auf deiner Website Google Fonts im Einsatz hast, solltest du die Schriften lokal auf deinem eigenen Server hosten (Stichwort DSGVO). Im Astra Theme bspw. kannst du das mit einem Klick einstellen.

Um sicherzugehen, dass die Schriften auch wirklich lokal abgerufen werden, solltest du die Google Fonts in Elementor deaktivieren. Das machst du in den Elementor-Einstellungen im Reiter Erweitert.

Wie du konkret Schritt für Schritt vorgehst, kannst du dir hier im Video anschauen:

Globale Farben und Schriften

Um dir deine Arbeit mit Elementor so leicht wie möglich zu machen, solltest du auf jeden Fall die globalen Farben einrichten.

Wann immer du in Elementor dann eine Farbe einstellen willst, wählst du mit einem Klick aus den globalen Farben aus (anstatt den HEX-Code der Farbe jedes Mal neu eingeben zu müssen).

Und wenn du eine der globalen Farben mal änderst, wird die Änderung automatisch da übernommen, wo die Farbe ausgewählt ist!

Die Einstellungen dafür findest du, wenn du vom Editor aus auf das Hamburger-Menü oben links klickst und dann Website-Einstellungen auswählst. Ganz oben sind direkt die Einstellungen für globale Farben und globale Schriften.

Es gibt standardmäßig vier globale Farben: Primär, sekundär, Text und Akzent. Primär wäre z.B. deine Haupt-Markenfarbe (bei der Toolkiste ist es orange). Du kannst beliebig viele weitere Farben hinzufügen.

Im “Style-Guide” siehst du eine größere Vorschau:

Ganz ähnlich sieht es auch bei den Schriften aus. Wenn du dich für das Hello-Theme entschieden hast, musst du die auf jeden Fall auch einrichten. Bei anderen Themes kannst du die Schriften auch über das Theme steuern (so mache ich es).

In dem Fall solltest du unter Elementor > Einstellungen die Haken setzen, dass die Standardfarben und -schriften von Elementor deaktiviert und stattdessen deine Theme-Einstellungen übernommen werden.

Wenn du dann z.B. eine Überschrift einfügst, sind Schriftart und -größe bereits richtig eingestellt – damit sparst du dir viel Arbeit!

Weitere Website-Einstellungen

Auch die sonstigen Website-Einstellungen brauchst du vor allem dann, wenn du mit dem Hello-Theme arbeitest. Denn das sind Einstellungen, die du normalerweise über das Theme triffst (Layout, Website-Informationen und Logo, Einstellungen für Schriften und Buttons…).

Da das Hello-Theme aber keine eigenen Einstellungsmöglichkeiten hat, richtest du alles hier ein.

Elementor verwenden: Der Elementor-Editor im Überblick

Der Editor von Elementor ist ziemlich übersichtlich aufgebaut! Auch wenn du zum ersten Mal damit oder generell mit WordPress arbeitest, solltest du dich schnell zurechtfinden.

Wo du was findest und wie du überhaupt Inhalte mit Elementor erstellst, zeig ich dir jetzt.

So ist der Editor aufgebaut

Wenn du eine neue Seite oder einen Beitrag angelegt und den Elementor-Editor geöffnet hast, siehst du die Seite immer so, wie sie später auch für deine Besucher:innen aussieht. Elementor ist nämlich ein sog. WYSIWYG-Editor (what you see is what you get).

In der Spalte links werden dir alle verfügbaren Widgets angezeigt. Sobald du eins im Editor ausgewählt hast, findest du dort auch die spezifischen Einstellungen, so wie hier z.B. für das Überschrift-Widget:

Ganz unten in dieser Spalte findest du weitere Optionen:

  • (1) Einstellungen – öffnet die Einstellungen für diese spezifische Seite, um z.B. auch den Titel von hier aus zu bearbeiten
  • (2) Navigator – nützlich bei sehr langen Seiten, hierüber kannst du dich durch die einzelnen Abschnitte und Widgets navigieren
  • (3) Revisionen – alle zwischengespeicherten Revisionen deiner Seite findest du hier und kannst sie wieder “reaktivieren”, um Änderungen rückgängig zu machen
  • (4) Responsive Modus – um Seiten für Mobilgeräte zu optimieren
  • (5) Vorschau – öffnet die Seite in einem extra Fenster als Vorschau

Über das Hamburger-Menü oben links kommst du bspw. zu den Website-Einstellungen und kannst dort weitere Funktionen von Elementor aufrufen.

Achtung: Ein etwas verändertes, optimiertes Editor-Layout ist bereits in Arbeit und kann auch schon genutzt werden. Da aktuell (Januar 2024) aber standardmäßig noch das alte Layout aktiviert ist, ist das auch noch in den Screenshots zu sehen.

Seitenlayout

Elementor gibt dir die Möglichkeit, verschiedene Layouts einzustellen – je nachdem, was für Inhalte du erstellen willst, kannst du die passende Option wählen. Die Einstellung für’s Seitenlayout findest du unter Punkt 1 im vorherigen Screenshot.

Diese 3 Optionen gibt es:

  • Theme – die Einstellung, die du über das Theme als Seitenlayout gewählt hast
  • Elementor Volle Breite – keine Sidebar, sodass du den Inhalt über die gesamte Breite bauen kannst
  • Elementor Canvas – komplett leere Seite zum Start, auch Header und Footer sind ausgeblendet, perfekt für eine Landing Page

Klicke unten links in der Ecke auf das Zahnrad, um zu den Seiten-Einstellungen zu gelangen. Dort kannst du das gewünschte Seitenlayout auswählen.

Der Flexbox Container

Wenn du neue Inhalte zu einer Seite hinzufügen willst, startest du immer mit dem sog. Flexbox Container. Dieser Container bildet den Rahmen für die tatsächlichen Inhalte – weitere Widgets fügst du in den Container ein.

Als Faustregel kannst du dir merken, dass jeder Abschnitt auf einer Seite ein eigener Container sein sollte.

Hier im Screenshot siehst du anhand des Navigators rechts, dass diese Seite insgesamt 6 Abschnitte hat:

Du kannst Widgets im Container nebeneinander oder untereinander anordnen und auch mehrere Container ineinander verschachteln. Dadurch bist du sehr flexibel und kannst auch komplexere Layouts erstellen!

Der Flexbox Container braucht durchaus etwas Einarbeitungszeit. Wenn du dich aber erstmal reingefunden hast, ist die Arbeit damit wirklich sehr angenehm!

Für mehr Infos und Anleitungen schau gern in meinen Guide zum Flexbox Container rein. Oder hier ins Video:

Widgets bearbeiten

Alle Widgets, die dir in Elementor zur Verfügung stehen, sind in die Bereiche Inhalt, Stil und Erweitert aufgeteilt.

  • Inhalt: Die Einstellungen hier sind komplett vom jeweiligen Widget abhängig. Du fügst hier z.B. Texte und/oder Bilder ein und wählst Icons aus – sodass eben der Inhalt des Widgets feststeht.
  • Stil: Das Styling des Widgets erledigst du hier. Farben, Schriften, Rahmen, Abstände, das machst du hier. Natürlich auch immer abgestimmt auf die einzelnen Widgets.
  • Erweitert: Dieser Bereich ist bei allen Widgets gleich aufgebaut und enthält weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Wenn du das gewünschte Seitenlayout eingestellt hast, erstellst du also im ersten Schritt immer einen Flexbox Container und fügst dort die gewünschten Widgets ein, die du dann entsprechend konfigurierst. Easy, oder 🙂

Widgets für deine Seiten und Beiträge

Welche Widgets gibt’s denn aber jetzt? In der kostenlosen Version von Elementor sind ca. 30 Widgets enthalten.

Neben den Basics wie Text, Überschrift, Bild oder Button sind auch Icons dabei, Kombinationen aus Bildern oder Icons und Text, Social-Media-Icons oder Bildergalerie und -karussell.

Damit kommst du auf jeden Fall schon ziemlich weit!

Elementor Pro enthält ca. 50 weitere Widgets. Damit kannst du deine Website nochmal deutlich flexibler gestalten und vor allem Verkaufsseiten besser erstellen.

Einige der enthaltenen Widgets sind nämlich z.B. eine Preistabelle, ein Testimonial-Karussell, Reviews oder ein Countdown.

Spaßeshalber habe ich mal ausprobiert, einige der Pro-Widgets mithilfe von kostenlosen Widgets nachzubauen. Das geht natürlich bei weitem nicht für alle, aber bei einigen eben doch. Wie das funktioniert, kannst du dir hier im Video anschauen:

Responsive Design: Elementor-Seiten für Mobilgeräte optimieren

Ein ganz wichtiger Punkt beim Erstellen von Websites ist natürlich die Optimierung für Mobilgeräte. So viele Leute sind überwiegend mobil unterwegs und es wäre fatal, das zu vernachlässigen.

Glücklicherweise ist das in Elementor aber kein Problem: Von Haus aus werden deine Seiten schon mal für Smartphones und Tablets angepasst! Du hast aber auch die Möglichkeit, einzelne Widgets noch individuell einzustellen – wenn du bspw. die Schriftgröße ändern möchtest.

Alle wichtigen Einstellungen dafür sind natürlich in Elementor enthalten!

Wenn du Einstellungen abhängig von der Gerätegröße treffen kannst, erkennst du das an dem Geräte-Icon:

Bei Farben z.B. wirst du dieses Icon nicht finden, du kannst einen Button also nicht am Desktop grün und am Smartphone blau anzeigen.

Die individuellen Einstellungen gibt es wirklich nur für alles, was mit Schriftgrößen, Abständen etc. zu tun hat – wo du also sicherstellen solltest, dass alles auf unterschiedlichen Geräten gut lesbar ist.

Auch der Container bietet einige Optionen, um deine Seiten responsive zu machen. Du kannst es z.B. so einstellen, dass die Widgets auf dem Smartphone in umgekehrter Reihenfolge angezeigt werden.

Wie genau du bei der Optimierung für Mobilgeräte vorgehen kannst, zeig ich dir in diesem Video:

Damit hast du die zentralen Funktionen der kostenlosen Version von Elementor kennengelernt:

  • den Inhalt von Seiten und Beiträgen erstellen, wofür dir ca. 30 Widgets zur Verfügung stehen
  • diese Seiten und Beiträge responsive machen, d.h. für Mobilgeräte optimieren

Die Funktionen von Elementor Pro gehen nochmal deutlich darüber hinaus. Die wichtigsten davon schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Der Elementor Theme Builder für Header & Co.: Volle Kontrolle über deine Website

Die Überschrift trifft’s ziemlich auf den Punkt: Mit Elementor Pro erlangst du die volle Kontrolle über Layout und Design deiner Website. Das liegt vor allem am Theme Builder.

Damit kannst du nämlich sämtliche Bestandteile deiner Website im Drag&Drop Editor erstellen – also nicht nur die Inhalte, sondern auch Header, Footer, Kategorie- und weitere Archivseiten, das Layout von Beiträgen und Seiten, die Suchergebnisseite und die 404-Seite. Ohne irgendwas programmieren zu müssen.

Die Einstellungen des Theme Builders überschreiben dabei die Einstellungen deines Themes. Trotzdem brauchst du nach wie vor ein aktives Theme, denn wie ich am Anfang schon gesagt hab: Ohne funktioniert WordPress einfach nicht.

So sieht der Theme Builder aus:

Du wählst also aus, was du erstellen möchtest – nehmen wir z.B. mal den Header (in der deutschen Übersetzung Kopfzeile) – und erstellst dafür ein sog. Template. Das machst du wie bei Seiten und Beiträgen auch im normalen Editor von Elementor.

Dir stehen also die gratis Widgets zur Verfügung und natürlich die zusätzlichen Widgets der Pro-Version. Viele davon sind übrigens extra für den Theme Builder gemacht, damit du bspw. das Logo in den Header einfügen oder ein Suchfeld integrieren kannst.

Bei der Gestaltung bist du natürlich völlig flexibel, ein klassischer Header könnte z.B. so aussehen:

Spannend wird’s jetzt nochmal, wenn du die Bedingungen festlegst, wo genau auf der Website der Header angezeigt werden soll.

Hier kannst du nämlich sehr spezifisch werden – es muss nicht unbedingt der gleiche Header auf der gesamten Website sein! Du kannst einzelne Seiten auswählen, Kategorien oder nur die Startseite.

Damit sind mit dem Theme Builder z.B. auch möglich:

  • individuelle Footer für jede Kategorie, um bspw. passende Angebote oder weiterführende Inhalte anzuzeigen
  • Kategorieseiten, die designtechnisch weit über das hinausgehen, was mit Standardthemes möglich ist
  • eine 404-Seite, die Besucher:innen auf der Website hält und bspw. die beliebtesten Beiträge und ein Suchfeld anzeigt

Wie gesagt: Volle Kontrolle über deine Website! Damit geht die Funktionsweise schon weit über die eines Page Builders hinaus.

Im Video zeig ich dir am Beispiel eines Headers, wie der Theme Builder funktioniert:

Popups mit Elementor erstellen: Der Popup Builder

Mit Elementor Pro kannst du auch Popups aller Art erstellen. Die kannst du z.B. nutzen, um deine E-Mail-Liste aufzubauen, Upsells und ähnliche Produkte anzubieten oder auch um Login-Formulare anzuzeigen (bspw. Klick auf den Login-Button im Header, woraufhin sich das Popup öffnet).

Auch bei den Popups bist du super flexibel, wie, wann und wo du sie anzeigen willst.

Wenn du das Popup erstellt hast, gehst du in drei Schritten die Einstellungen durch:

  • Conditions: Auf welchen Seiten das Popup ausgespielt werden soll, ähnlich der Bedingungen im Theme Builder. Du kannst z.B. einzelne Seiten auswählen, Beiträge aus bestimmten Kategorien oder theoretisch auch die gesamte Website.
  • Triggers: Was der Auslöser ist, damit das Popup geöffnet wird. Du hast verschiedene Optionen, z.B. nach einer bestimmten Zeit auf der Seite, beim Scrollen zu einem bestimmten Element oder nach Inaktivität. Auch Exit-Intent-Popups sind möglich.
  • Advanced Rules: Erweiterte Einstellungen. Du kannst das Popup hier z.B. auf bestimmten Geräten ausschließen, erst nach 3 Seitenaufrufen anzeigen oder einen Zeitraum einstellen, innerhalb dem das Popup ausgespielt werden soll (z.B. für Rabattaktionen oder Launches).

Du siehst also: Du bist wirklich komplett flexibel.

Hier im Video zeig ich dir 3 Ideen, wie du Popups auf deiner Website einsetzen kannst – auch über das klassische Newsletter-Popup hinaus. Falls du noch ein bisschen Inspiration brauchst:

Weitere nützliche Funktionen von Elementor

Die (meiner Meinung nach) zentralen Funktionen von Elementor kennst du jetzt. Hier ist aber noch lange nicht Schluss – deswegen stell ich dir jetzt noch ein paar mehr vor.

Loop Builder

Nehmen wir mal an, du möchtest auf deiner Startseite jederzeit die drei neuesten Blogbeiträge anzeigen. Dann könntest du dafür das Beiträge-Widget verwenden (in der Pro-Version enthalten). Das erfüllt seinen Zweck, ist aber in den Einstellungsmöglichkeiten doch etwas eingeschränkt.

Hier kommt jetzt der Loop Builder ins Spiel. Ein “Loop” ist die Art und Weise, wie ein einzelner Beitrag in einer solchen Übersicht angezeigt wird – also: Beitragsbild ja oder nein? Wird die Kategorie und das Veröffentlichungsdatum angezeigt? Gibt es einen “Weiterlesen”-Button inkl. Icon oder ist das ein einfacher Link?

All das kannst du mithilfe des Loop Builders selber bestimmen. Hier kommt also auch wieder das Thema Flexibilität und Gestaltungsfreiheit ins Spiel!

WooCommerce

Wenn du einen Online-Shop erstellen möchtest, kannst du auch das mit Elementor Pro tun. Hier gibt’s nämlich eine direkte Integration zu WooCommerce. Folgende Widgets stehen dir dann nochmal zusätzlich zur Verfügung:

Egal ob Produktseiten, Warenkorb, Checkout, und was sonst noch so dazugehört: Alles kannst du im Elementor Editor per Drag&Drop erstellen!

Templates

Wenn du auf der Suche nach Inspiration für deine Website bist und bei der Erstellung nicht komplett bei null anfangen möchtest, sind die Templates vielleicht was für dich.

Es gibt quasi zwei verschiedene Arten von Templates: Vorlagen für einzelne Seiten und Seitenabschnitte (sog. Blöcke) und die Website-Kits.

Mit den Website-Kits kannst du innerhalb von Minuten eine komplette Website importieren, die du im Anschluss “nur noch” mit eigenen Inhalten füllen musst. Schneller kommst du kaum zur eigenen Website.

Natürlich kannst du sämtliche Templates nach dem Import noch beliebig weiter bearbeiten, Inhalte hinzufügen oder löschen. Aber du startest eben nicht bei null.

Form Builder

In der Pro-Version von Elementor ist das Formular-Widget enthalten, das auf den ersten Blick unscheinbarer wirkt, als es eigentlich ist. Denn ja, du kannst damit Kontaktformulare erstellen – aber da hört’s noch lange nicht auf.

Auch Anmeldeformulare für den Newsletter, Umfragen oder Bewerbungsformulare sind z.B. möglich!

Einen Einblick erhältst du im Video:

Globale Widgets

Globale Widgets sind praktisch, wenn du die gleichen Inhalte an unterschiedlichen Stellen auf deiner Website anzeigen willst – ein gutes Beispiel sind Testimonials deiner Kund:innen.

Du kannst das Widget einmalig erstellen und stylen und anschließend als globales Widget abspeichern. Dieses globale Widget kannst du jetzt an jeder beliebigen Stelle auf deiner Website einfügen. Wenn du es bearbeitest, wird die Änderung überall da übernommen, wo das Widget eingefügt ist.

Besonders praktisch: Globale Widgets funktionieren auch, wenn du sie außerhalb des Elementor-Editors einfügst! Du erhältst nämlich einen Shortcode, den du bspw. im normalen Blockeditor einfügen kannst, wenn du einen Beitrag damit erstellst.

Wenn du noch tiefer einsteigen willst und weitere Funktionen kennenlernen willst, schau dir gern diese 9 Tipps und Tricks für Elementor an.

Praktische Erweiterungen für Elementor

Wenn du bis hierhin gelesen hast, ist dir vermutlich klar: Elementor ist ein extrem mächtiger Page Builder für WordPress (vor allem in der Pro-Version, die eigentlich weit über Page Builder hinausgeht).

Und du kannst den Funktionsumfang sogar noch erweitern – mit Plugins von Drittanbietern.

Diese Plugins fügen vor allem zusätzliche Widgets hinzu, teilweise auch extra Templates oder kleinere Funktionen. Schau dir gern diese Übersicht mit den besten Elementor Addons an!

Meine Favoriten, Ultimate Addons for Elementor*, stell ich dir jetzt etwas detaillierter vor.

UAE fügt nochmal 40 zusätzliche Widgets zum Editor hinzu. Viele davon hat Elementor von Haus aus nicht dabei, das sind also echte Erweiterungen.

Einige Widgets gibt es zwar auch von Elementor selbst, die Version von UAE bietet in dem Fall aber oft noch extra Einstellungsmöglichkeiten.

Ein gutes Beispiel wäre das Content-Toggle-Widget, mit dem man z.B. wie hier zwischen zwei Preisvarianten hin- und herswitchen kann:

Es sind aber wie gesagt auch viele extra Widgets enthalten, die dir nochmal mehr Designmöglichkeiten bieten, z.B. die Timeline, der Marketing-Button oder die Info-Box. Details kannst du in der UAE-Review nachlesen.

Fazit: Website mit Elementor erstellen – ja oder nein?

Du siehst: Elementor ist sehr vielfältig und flexibel einsetzbar! Wenn du dir einfach etwas mehr Gestaltungsspielraum bei deinen Seiten und Beiträgen wünscht, kommst du mit der kostenlosen Version schon richtig weit.

Und wenn du volle Kontrolle über Layout und Design deiner Website haben möchtest – ohne jegliches Programmieren – dann ist Elementor Pro die wichtige Wahl!

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Einige Links im Beitrag sind Affiliate Links. Wenn du dir darüber Elementor Pro kaufst, erhalte ich eine Vermittlungsprovision – für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich!

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Hi, ich bin Lea! 2017 habe ich mein erstes Online-Projekt Punktkariert an den Start gebracht und neben meiner Liebe für's Schreiben vor allem auch meine Liebe für Tools entdeckt.

Ich könnte mich stundenlang darin verlieren, neue Tools zu entdecken und auszuprobieren.

Die eigene Website, das Marketing drumherum, Produkte online erstellen und verkaufen - all das ist einfacher mit den richtigen Tools. Und genau diese Tools lernst du hier kennen!

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