ConvertKit Review

E-Mail-Marketing mit ConvertKit: Das beste Tool für deinen Newsletter?

„Lea, welches Tool sollte ich denn jetzt für meinen Newsletter nehmen? Welches ist das Beste?“

Diese Frage habe ich schon so oft gehört! Und es ist eine wichtige Frage, denn ich finde, man sollte sich da schon mal mit auseinandersetzen, bevor man sich für ein Tool entscheidet.

Für meine eigenen Projekte, aber auch für die Arbeit mit und für Kund*innen, habe ich mittlerweile schon mit einigen E-Mail-Marketing Tools gearbeitet.

Dabei hat sich eins definitiv als mein Favorit herauskristallisiert und dieses Tool möchte ich dir jetzt mal genau vorstellen: ConvertKit.

In diesem Blogartikel erfährst du,

  • warum ich gerade ConvertKit so gut finde
  • für wen das Tool besonders gut geeignet ist
  • was du mit ConvertKit alles machen kannst (Spoiler: nicht nur Newsletter versenden – da geht noch mehr!)
  • warum ConvertKit eine echt gute MailChimp Alternative ist
Also, lass uns loslegen!

ConvertKit: E-Mail-Marketing für Creator

Wer oder was ist ConvertKit? ConvertKit hat sich auf die Fahne geschrieben, das beste E-Mail-Marketing Tool für Creator zu sein (gibt's dafür ein passendes deutsches Wort? Ich weiß keins).

Das heißt: Für alle, die bloggen, podcasten, Musik machen, generell schreiben, was auch immer – eben alle, die Dinge kreieren und so z.B. auch ihr Expertenwissen an andere weitergeben.

Hauptsächlich geht es bei ConvertKit also um E-Mail-Marketing, das heißt, du kannst deine E-Mail-Liste aufbauen, Newsletter versenden und automatisierte Serien erstellen.

Seit November 2020 gibt es noch ein weiteres Feature: Jetzt kannst du sogar digitale Produkte direkt über ConvertKit verkaufen!

Was das Tool besonders interessant macht, vor allem dann, wenn du gerade erst startest: Du kannst ConvertKit auch kostenlos nutzen – damit ist es eine echte MailChimp Alternative.

Mehr Infos dazu aber später, jetzt lass uns erstmal anschauen, wie ConvertKit genau aufgebaut ist.

#1 Landing Pages und Formulare

Wenn du eine E-Mail-Liste aufbauen möchtest, dann brauchst du Anmeldeformulare auf deiner Website, in die sich die Leute eintragen können!

Diese Formulare kannst du direkt in ConvertKit erstellen und dann auf deiner Seite einbinden. Du findest im Tool einige Templates, die du dann einfach für dich anpassen kannst.

Neben den Formularen kannst du mit ConvertKit auch ganze Landing Pages erstellen. Das sind Seiten, die keine Navigation oder sonstige mögliche Ablenkungen haben.

Stattdessen gibt es auf Landing Pages nur ein Ziel – in diesem Fall sollen sich die Besucher*innen der Seite für den Newsletter eintragen.

Solche Seiten kannst du z.B. auf deinen Social-Media-Kanälen verlinken. Bei mir kommen sie vor allem in der Beschreibung meiner YouTube-Videos vor.

Auch für die Landing Pages gibt es in ConvertKit eine wirklich große Auswahl an Templates, die auch regelmäßig wächst:

Die Templates gibt es für verschiedenste Anlässe, z.B. ganz klassisch für den Download eines Freebies oder für eine Webinar-Anmeldung.

Besonders cool: Es gibt auch die Möglichkeit, auf diesen Landing Pages weitere Links einzufügen. So kannst du die Seite dann z.B. als Linktree Alternative nutzen und in deiner Instagram Bio einfügen!

Der Landing Page Editor wurde von ConvertKit extrem weiterentwickelt und mittlerweile gefällt er mir wirklich richtig gut, ich finde die Arbeit damit sehr angenehm.

Auch die Templates sind ein echter Pluspunkt, denn damit kannst du super viel Zeit sparen!

#2 Abonnent*innen verwalten

Wenn sich dann Leute über deine Formulare oder Landing Pages eingetragen haben, landen sie also in ConvertKit. Was dann? Jetzt musst du sie irgendwie verwalten.

Viele E-Mail-Marketing Tools arbeiten dafür mit Listen. Das kann aber schnell unübersichtlich (und teuer) werden, wenn Leute dann in mehreren Listen sind, als mehrere Kontakte zählen und du entsprechend dafür zahlst.

Bei ConvertKit ist das anders: Hier gibt es quasi einfach eine große Liste für alle deine Kontakte! Stattdessen arbeitest du hier mit Tags und Segmenten. Man spricht auch von einem tagbasierten System.

Tags

Wenn sich also z.B. jemand für Freebie A anmeldet, vergibst du nach der Anmeldung das entsprechende Tag. Wer sich für Freebie B anmeldet, kriegt das andere Tag.

So kannst du jederzeit genau sehen, welche Kontakte sich wofür angemeldet haben und interessieren!

Jeder Kontakt kann natürlich beliebig viele Tags haben. So kannst du nicht nur festhalten, wer sich für welches Freebie angemeldet hat, sondern z.B. auch, wer sich für welches Thema oder Produkt interessiert etc.

Segmente

Segmente wiederum können aus ganz unterschiedlichen Faktoren zusammengesetzt werden. Du kannst z.B. ein „Newsletter“ Segment erstellen, in das alle Kontakte kommen, die sich für eins der Freebies angemeldet haben.

ConvertKit ermöglicht es dir hier, wirklich super spezifisch zu werden – du kannst bei weitem nicht nur die Tags nehmen, um die Segmente zu erstellen.

Stattdessen kannst du bspw. auch Leute in ein Segment aufnehmen, die gerade eine bestimmte automatisierte E-Mail-Serie erhalten oder die sich über ein bestimmtes Formular angemeldet haben.

So kannst du sicherstellen, dass du mit deinen E-Mails wirklich immer die richtigen Leute erreichst!

#3 Newsletter

Wenn du deine Abonnent*innen dann also mit Tags und Segmenten gut sortiert hast, kannst du Newsletter versenden. Bei ConvertKit heißen sie Broadcasts.

Das sind also E-Mails, die einmalig manuell versendet werden, z.B. einmal die Woche.

Wie alles in ConvertKit sind auch die Newsletter sehr simpel gehalten: Der Fokus liegt hier definitiv auf textbasierten Newslettern – ja, du kannst Elemente wie Bilder oder Buttons einfügen, aber das wars dann auch schon fast.

Das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Nachteil, im Gegenteil, ich habe meine Newsletter bisher immer nur so versendet und so machen es auch meine Kund*innen.

Was sich ganz einfach umsetzen lässt, sind A/B-Tests. Bei diesen Tests erstellst du zwei verschiedene Varianten für die Betreffzeile. 10% der Empfänger*innen erhalten dann Variante A, 10% erhalten Variante B.

Nach 4 Stunden wird automatisch festgestellt, welche Variante eine höhere Öffnungsrate erzielt hat. Diese Variante wird dann an die restlichen 80% versendet.

Leider kann man bei ConvertKit an diesen Zahlen nichts ändern und den Test z.B. länger als 4 Stunden laufen lassen.

Um festzulegen, wer deine Newsletter erhält, hast du übrigens die gleichen Optionen wie bei der Erstellung von Segmenten. Auch hier kannst du also super spezifisch werden, was ich sehr wichtig und in ConvertKit sehr gut gemacht finde!

#4 Automationen und Sequenzen

Neben Newslettern, die du manuell versendest, kannst du mit ConvertKit auch automatisierte E-Mail-Serien verschicken. Diese werden durch einen spezifischen Trigger ausgelöst, z.B. die Anmeldung über ein bestimmtes Formular.

In ConvertKit gibt es dafür die Visual Automations. Du legst einen (oder mehrere) Startpunkte fest und kannst dann mit weiteren Aktionen oder Bedingungen arbeiten.

Für die Automations stehen dir übrigens auch Templates zur Verfügung:

Mittels dieser Automationen kannst du also automatisiert Tags vergeben, E-Mails versenden und auch so (über die Bedingungen) sicherstellen, dass immer nur die Leute die E-Mails erhalten, bei denen es auch Sinn macht.

Denn wenn jemand z.B. ein Produkt schon gekauft hast, macht es ja wenig Sinn, der Person dafür noch weiterhin Verkaufsmails zu schicken. 

Sequenzen

Die Sequenzen sind quasi Serien, die aus beliebig vielen E-Mails bestehen können. Du kannst genau festlegen, in welchem Zeitabstand die Mails versendet werden sollen.

Auch hier gibt es wieder eine Filterfunktion. Wenn du also z.B. über eine solche Sequenz ein Produkt verkaufst, kannst du die Leute, die das Produkt dann kaufen, von späteren E-Mails ausschließen.

Der gesamte Bereich der Automationen in ConvertKit ist wahnsinnig mächtig und du kannst damit sehr viele sehr coole Dinge machen!

Achtung: Der Bereich der Automationen und Sequenzen ist der einzige, der in der kostenlosen Version von ConvertKit nicht enthalten ist. Mehr Infos dazu gleich.

#5 Produkte

Produkte verkaufen hab ich jetzt schon mehrmals erwähnt. Mittlerweile kannst du dank ConvertKit Commerce auch das direkt über das Tool machen.

Da das Feature zu dem Zeitpunkt, an dem ich das hier gerade schreibe, noch ganz neu ist, habe ich damit selber noch nicht gearbeitet. Ich zeig dir trotzdem kurz, was genau du damit machen kannst.

Im ersten Schritt richtest du das Produkt an sich ein. Du hast drei Optionen:

  • digitaler Download (eBooks, Guides etc.)
  • bezahlter Newsletter
  • sonstige digitale Angebote (z.B. Coachings)

Du kannst eine Einmalzahlung oder eine wiederkehrende Zahlung einrichten, was ich ziemlich cool finde. So kannst du also z.B. einen bezahlten Newsletter mit ConvertKit umsetzen, für den man monatlich einen Beitrag zahlt.

Die Bezahlung für die Produkte läuft über Stripe, auch das musst du einrichten, bevor du loslegen kannst.

Ich bin mir insgesamt noch nicht ganz sicher, ob ConvertKit Commerce für Deutschland so optimal ist, da man z.B. nur in US-Dollar auspreisen kann.

Aber noch ist das Feature eben ganz neu und wer weiß, was sich da noch entwickelt!

Darum ist ConvertKit eine so gute MailChimp Alternative

Jetzt hast du alle Bereiche des Tools einmal kennengelernt. Dass ConvertKit einen kostenlosen Plan hat und daher meiner Meinung nach eine richtig gute MailChimp Alternative ist, hab ich ja jetzt schon mehrmals erwähnt!

MailChimp ist oft die erste Wahl, wenn es um Newsletter-Tools geht, eben weil man dort erstmal kostenlos starten kann.

Deswegen hab ich mich auch so gefreut, als ConvertKit den kostenlosen Plan eingeführt hat: Jetzt kannst du auch den Start direkt bei einem richtig guten Tool machen und dir den späteren Wechsel sparen!

Der kostenlose Plan von ConvertKit umfasst bis zu 1.000 Kontakte und fast alle Funktionen, die ich dir gerade gezeigt habe:

  • Formulare und Landing Pages erstellen
  • Abonnent*innen mit Tags und Segmenten verwalten
  • Newsletter versenden
  • Produkte verkaufen

Einzig die Automationen sind nicht mit dabei. Gerade am Anfang ist das aber meiner Meinung nach auch kein Problem – du kannst dich erstmal voll auf den Aufbau deiner Liste fokussieren, bevor du dann anfängst zu automatisieren!

Sonstige Pläne und Preise

Wenn du über die 1.000 Kontakte kommst oder aber wenn du auch schon vorher die Automationen nutzen möchtest, wechselt du in einen bezahlten Plan.

Der Creator Plan startet bei 29 Dollar für bis zu 1.000 Kontakte. Die nächste Stufe liegt bei 3.000 Kontakten, dann bist du bei 49 Dollar.

Außerdem gibt es den Creator Pro Plan. Dieser startet bei 59 Dollar im Monat und umfasst nochmal einige zusätzliche Funktionen:

Ich selber nutze den regulären Creator Plan und bisher hat mir auch noch nichts aus dem Pro-Plan gefehlt (außer vielleicht der Report über die Zustellungsrate – okay, den vermisse ich schon).

Support bei ConvertKit

Bisher gab es für mich eher wenig Anlässe, den Support zu kontaktieren (was ja ein gutes Zeichen ist). Wenn ich aber mal geschrieben habe, dann habe ich auch immer sehr schnell eine Antwort erhalten!

Meine Anliegen wurden dann auch zügig gelöst. Du kannst den Support direkt über den Chat innerhalb des Tools kontaktieren.

Vor- und Nachteile von ConvertKit

Damit du dir nochmal einen Überblick verschaffen kannst – hier alle Vor- und Nachteile von ConvertKit auf einen Blick:

Vorteile

Nachteile

Fazit: ConvertKit ist eine richtig gute Wahl!

Ich habe wie gesagt schon mit einigen E-Mail-Marketing Tools gearbeitet – und war noch bei keinem so rundum zufrieden, wie ich es bei ConvertKit bin!

Der cleane Aufbau und der Fokus auf das Wesentliche, ohne zahlreiche Funktionen die man am Ende eh nicht nutzt, macht die Arbeit mit ConvertKit wirklich angenehm.

Vor allem die Automationen schaffen wirklich viele Möglichkeiten, aber dank des kostenlosen Plans kannst du eben auch direkt zu Beginn schon von  ConvertKit profitieren.

Wenn du dich selbst davon überzeugen möchtest, teste ConvertKit einfach 14 Tage lang komplett kostenlos – ich kann es dir nur empfehlen 🙂

Hast du Fragen zu ConvertKit? Schreib sie einfach in die Kommentare!

 

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Einige Links sind Affiliate Links. Wenn du dich darüber bei ConvertKit anmeldest, erhalte ich eine Provision – für dich bleibt der Preis natürlich gleich. Danke für deine Unterstützung!

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