10 Onlinekurs Tools

10 praktische Tools, mit denen du deine Onlinekurse erstellen und verkaufen kannst

Onlinekurse werden immer beliebter – man könnte mittlerweile fast von einem kleinen Hype sprechen: Immer mehr Leute wollen Onlinekurse anbieten, um ihr Wissen an andere weiterzugeben.

Und das ist definitiv auch ein guter Weg, um Inhalte zu vermitteln! Gleichzeitig schaffst du es so auch, in deinem Business nicht mehr Zeit gegen Geld zu tauschen.

Mal ganz unabhängig von deinen Kursinhalten und der Strategie, die es braucht, um einen Kurs zu verkaufen, braucht es natürlich auch passende Onlinekurs Tools.

Du musst deine Kurse schließlich verkaufen und deine Kund*innen müssen sich die Inhalte dann in einem geschlossenen Kursbereich anschauen können!

In diesem Artikel gebe ich dir einen Überblick, welche Onlinekurs Tools es so gibt und wie sie sich unterscheiden.

Wichtig: Zum einen erhebt der Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zum anderen gibt es hier generell nicht DIE richtige Lösung! Schau dir die unterschiedlichen Tools an, teste sie am besten selber aus, und entscheide dann, was für dich am besten passt.

Verkaufen im eigenen Namen vs. Reseller

Bevor wir uns die Onlinekurs Tools selber anschauen, müssen wir noch kurz über ein paar Begriffe sprechen: Du kannst Onlinekurse entweder im eigenen Namen verkaufen oder als Reseller.

Im eigenen Namen bedeutet, dass du wirklich der/die Verkäufer*in bist und die jeweilige Plattform, über die die Zahlung läuft, quasi nur „Vermittler“ ist.

Beim Reseller-Modell hingegen wird der Kaufvertrag zwischen der Plattform selber und den Kund*innen geschlossen. Du kriegst dann z.B. 1x im Monat das eingenomme Geld ausgezahlt, abzüglich Gebühren.

Beides hat Vor- und Nachteile – bei der Reseller-Variante hast du z.B. wesentlich weniger Aufwand in der Buchhaltung.

So viel dazu, jetzt schauen wir uns die einzelnen Tools an!

Komplette Kursplattformen

Du hast mehrere Möglichkeiten, deine Onlinekurse zu erstellen und zu verkaufen. Eine Variante: Eine externe Kursplattform nutzen und dort deine Inhalte einbinden.

Schauen wir uns also mal an, welche Onlinekurs Tools dir für diese Variante zur Verfügung stehen!

elopage

Starten wir mit der Plattform, die ich selber hauptsächlich nutze: elopage! Ein deutscher Anbieter, bei dem du deine Kurse nicht nur erstellen, sondern auch verkaufen kannst.

Was ich an elopage besonders mag: Die Flexibilität! Es gibt ein kostenlose Variante und verschiedene kostenpflichtige Pakete.

Du kannst aber auch sog. Apps für einzelne Funktionen dazubuchen und musst nicht gleich eins der Pakete nehmen!

Außerdem zahlst du für die Apps dann nur solange, wie du sie auch wirklich nutzt. Ich brauchte z.B. mal einen Gutscheincode für 7 Tage und habe dann auch nur 7 Tage lang dafür gezahlt.

Du kannst außerdem wählen zwischen Verkauf im eigenen Namen und dem Reseller-Modell!

Onlinekurs Tools: elopage

Wie genau du deine Kurse jetzt erstellst und anbietest, da hast du bei elopage verschiedene Möglichkeiten. Du kannst einzelne Kurse erstellen (das ist wirklich simpel) oder aber auch komplette Membershipbereiche bauen.

Mittlerweile ist da wirklich viel möglich und du bist auch hier super flexibel!

Generell wird elopage noch sehr viel weiterentwickelt und es kommen regelmäßig neue Funktionen und Updates. Mir wird es da manchmal fast schon etwas zu unübersichtlich.

Bei Fragen gibt es aber zum einen einen super Support und zum anderen eine sehr hilfreiche Community bei Facebook!

Bei elopage kannst du übrigens bei weitem nicht nur Onlinekurse erstellen, sondern z.B. auch Coachings verkaufen oder Tickets für (Online-)Events.

Coachy

Eine Alternative zu elopage ist Coachy. Auch Coachy habe ich selber schon genutzt, und zwar für einen Mitgliederbereich mit monatlich neuen Inhalten.

Das Ziel von Coachy ist es, dass die Erstellung von Kursen so simpel gemacht wird, dass es wirklich jede*r hinkriegt und meiner Meinung nach gelingt das absolut.

Coachy selbst ist kein Zahlungsanbieter, hat aber eine Schnittstelle zu Digistore24, die super funktioniert. Hier erstellst du also wirklich nur deine Kurse selber, ohne sie auch direkt über Coachy zu verkaufen.

Onlinekurs Tools: Coachy

Was das Design deiner Onlinekurse angeht, bist du nicht sehr flexibel – dafür ist es aber echt unkompliziert und die Kurse (Videos, Downloads) am Ende auch sehr übersichtlich dargestellt.

Videos kannst du, wie bei elopage übrigens auch, direkt dort hochladen oder von externen Plattformen wie YouTube oder Vimeo einbinden. 

Auch Landing Pages kannst du mit Coachy erstellen! Ich hab außerdem wirklich gute Erfahrungen mit dem Support gemacht.

Wenn du Coachy nutzen möchtest, kannst du aus verschiedenen Paketen wählen, gleichzeitig aber auch noch extra Funktionen hinzubuchen, wenn du z.B. mehr Kurse anbieten möchtest als im Paket enthalten sind.

Digistore24

Digistore24 habe ich ja gerade schon erwähnt: Dieses Tool ist ein reiner Zahlunganbieter, hier kannst du also den Kurs selber nicht erstellen, sondern wirklich nur verkaufen.

Hier ist übrigens nur das Reseller-Modell möglich und nicht der Verkauf im eigenen Namen. Die Nutzung von Digistore hat keine Grundgebühr – pro Transaktion zahlst du 1€ + 7,9% des Netto-Preises.

Onlinekurs Tools: Digistore24

Digistore ist im deutschsprachigen Raum ziemlich etabliert. Ich persönlich finde die Benutzeroberfläche eher unübersichtlich und teilweise etwas in die Jahre gekommen. Aber grundsätzlich läuft alles rund.

Den Support habe ich bisher noch nicht gebraucht, kann hier also keine Erfahrungen mit dir teilen.

Onlinekurs Tools, um deine Kurse selber zu hosten

Mit elopage und Coachy nutzt du jeweils eine externe Kursplattform, um deine Onlinekurse zu hosten.

Du kannst das aber natürlich auch direkt auf deiner eigenen Website machen, bzw. über eine Subdomain, also z.B. sowas wie kurse.deinedomain.de – auch das ist recht beliebt.

Diese Variante ist natürlich arbeitsintensiver, weil du deine Kursplattform dann ja quasi selber baust. Dafür hast du deine Inhalte aber wirklich alle bei dir liegen und nicht extern.

Welche Onlinekurs Tools du dafür nutzen kannst, zeig ich dir jetzt!

Digimember

Mit Digimember habe ich selber noch nicht gearbeitet, viele meiner Kundinnen nutzen es aber für ihren Kursbereich.

Es handelt sich um ein WordPress-Plugin, das du z.B. mit Digistore als Zahlungsanbieter verknüpfen kannst und das dann die Zugänge für die einzelnen Kurse verwaltet. Man spricht hier von einem Membership-Plugin.

So wird also sichergestellt, dass wirklich nur die Leute Zugriff auf die Inhalte erhalten, die den Kurs auch gekauft haben!

Diesen Zugang kannst du z.B. auch zeitlich begrenzen oder Inhalte erst Woche für Woche freischalten, da bist du sehr flexibel.

Es gibt von Digimember eine kostenlose Variante und eine Pro-Version, diese kostet 37 Euro pro Monat. 

Achtung: Digimember verwaltet wirklich nur die Zugänge. Du musst also deine Onlinekurs-Website sowie die Inhalte der Kurse dann selber noch bauen! Dafür kannst du z.B. super Elementor Pro verwenden.

Thrive Apprentice

Ein weiteres Onlinekurs Tool, das du auf deiner eigenen Kurs-Website nutzen kannst, ist Thrive Apprentice. Der Ansatz ist hier ein anderer als z.B. bei Digimember.

Mit Thrive Apprentice erstellst du nämlich wirklich den Kurs selber, also die Inhalte, und benötigst (für bezahlte Kurse) zusätzlich noch ein Membership-Plugin, das die Zugänge verwaltet.

Thrive Apprentice stammt von einem meiner Lieblings-Softwareunternehmen, Thrive Themes, und ist noch ein recht neues Plugin. 

Du kannst beliebig viele Kurse erstellen, bestehend aus Modulen, Lektionen und Kapiteln. Hier mal ein Beispielkurs von Thrive selbst, wie das am Ende aussehen kann:

Onlinekurs Tools: Thrive Apprentice

Eine Lizenz für Thrive Apprentice kostet 67 Dollar. Wenn du noch mehr Plugins von Thrive nutzen möchtest (hier ein Überblick, welche es gibt), könnte vielleicht auch die Thrive Membership für 19 Dollar im Monat interessant sein.

Mit der Membership erhältst du 25 Lizenzen für jedes verfügbare Plugin von Thrive. Da ist also z.B. auch der Thrive Architect enthalten, zu dem wir später nochmal  kommen.

Wenn du Thrive Apprentice mal in Aktion sehen möchtest, kann ich dir die Thrive University empfehlen! Dort kriegst du super viele (wirklich gute!) kostenlose Kurse und Inhalte rund um Online-Marketing. Die Kurse sind dort alle mit Thrive Apprentice erstellt.

Weitere hilfreiche Onlinekurs Tools

Das war für dich ein kleiner Überblick über einige Tools, mit denen du deine Onlinekurse erstellen und/oder verkaufen kannst!

Jetzt möchte ich dir noch einige Tools vorstellen, die fürs Marketing und den Verkauf von Onlinekursen interessant sind.

Auch hier gilt: Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Das sind aber Tools, die ich in den letzten Jahren selber viel für Onlinekurse oder Mitgliederbereiche genutzt habe oder die Kundinnen von mir nutzen!

Zoom

Spätestens seit der Corona-Pandemie kennt eigentlich jede*r Zoom, oder? Im Rahmen von Onlinekursen kannst du es z.B. super für live Fragerunden nutzen.

Solche Fragerunden können deinen Kurs nochmal richtig aufwerten und deinen Kund*innen die Möglichkeit geben, direkt mit dir in Kontakt zu kommen (und sich mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen).

Google Docs

Ok, Google Docs klingt irgendwie erstmal banal. Es gibt aber verschiedene Wege, wie du Google Docs einsetzen kannst: Zum einen natürlich, um selber Notizen oder Skripte zu deinen Kursinhalten zu erstellen.

Zum anderen kannst du aber z.B. auch hilfreiche Tabellen erstellen, die deine Kund*innen sich dann abspeichern und für die Umsetzung deines Kurses nutzen können!

Sowas kann genau wie Fragerunden deine Kurse aufwerten und ist z.B. ein super Bonus.

ConvertKit

ConvertKit ist das E-Mail-Marketing Tool meiner Wahl, mit dem du also eine E-Mail-Liste aufbauen und später deine Onlinekurse an genau diese Liste verkaufen kannst.

Ich liebe es, mit ConvertKit zu arbeiten: Es hat alles, was man braucht, und ist gleichzeitig super clean und minimalistisch aufgeräumt!

Ein weiterer Vorteil von ConvertKit: Es gibt sogar einen kostenlosen Plan! Damit kannst du Landing Pages und Anmeldeformulare erstellen, Newsletter versenden und aktuell bis zu 1.000 Abonnent*innen verwalten.

Ich kann dir ConvertKit für dein Marketing wirklich nur empfehlen!

Thrive Architect

Thrive Architect habe ich gerade schon kurz erwähnt: Das ist ein Pagebuilder-Plugin für WordPress, mit dem du die Landing Pages für deine Onlinekurse (oder andere Dinge) erstellen kannst.

Thrive Architect Review: Editor

Genau auf solche Landing Pages ist der Thrive Architect nämlich ausgelegt und bietet z.B. über 200 vorgefertigte Templates an.

Schau dir gerne hier meine ausführliche Thrive Architect Review an für mehr Infos!

WebinarJam

Gerade für höherpreisige Onlinekurse ist es ein beliebter Weg, den Verkauf des Kurses mit einem Webinar zu starten.

Dafür gibt es auch wieder verschiedene Tools, ich kenne viele Leute die WebinarJam benutzen. Das Tool bietet eigentlich alles, was man für ein erfolgreiches Webinar braucht!

Fazit: Praktische Onlinekurs Tools

Du siehst: Die Auswahl an Tools, die du für deine Onlinekurse nutzen kannst, ist recht groß! Wie ich eingangs schon gesagt habe, ist es hilfreich, wenn du dich genau mit den einzelnen Optionen beschäftigst.

Denn natürlich kannst du theoretisch jederzeit wechseln. Das ist aber mit einem ziemlichen Arbeitsaufwand verbunden!

Investiere also lieber vorher die Zeit, teste die einzelnen Onlinekurs Tools genau und entscheide dann, was am besten für dich passt.

Hast du noch Fragen zu den einzelnen Tools? Schreib sie gerne in die Kommentare! 🙂

 

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Einige Links im Beitrag sind Affiliate Links. Wenn du dich darüber für eins der Tools anmeldest, erhalte ich eine Vermittlungsprovision – für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich! Ich empfehle generell nur Tools, mit denen ich selber gearbeitet habe und von denen ich auch wirklich überzeugt bin.

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