Thrive Architect Review

Thrive Architect Review (2020): Ist der Pagebuilder die richtige Wahl?

Du möchtest in WordPress gerne wirklich schöne, individuelle Seiten erstellen – aber der Gutenberg-Editor sagt dir (wie mir) nicht so zu?

Dann ist ein Pagebuilder Plugin das Mittel deiner Wahl!

Die Auswahl ist da mittlerweile wirklich groß. Und eine der beliebtesten Optionen bei Pagebuildern ist der Thrive Architect.

Mit dem Thrive Architect erhältst du einen Drag&Drop Editor, in dem du dir dann deine Seiten (und Beiträge) zusammenbauen kannst! Und in dieser Review zeige ich dir jetzt, was das Plugin alles kann und ob es das Richtige für dich ist.

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Thrive Architect: Die Basics

Der Thrive Architect ist ein Plugin aus dem Hause Thrive Themes. Thrive bietet eine ganze Reihe an sehr coolen Plugins an (eine Übersicht findest du hier).

Und wie gesagt, ist der Architect also ein Pagebuilder: Du kannst nach dem WYSIWYG-Prinzip (What You See Is What You Get) per Drag&Drop deine Seiten in WordPress erstellen.

Du kannst das Plugin mit allen WordPress Themes benutzen! Da brauchst du nämlich auf jeden Fall trotzdem noch eins, ich empfehle Astra (ist kostenlos).

Was genau kannst du jetzt also mit dem Thrive Architect machen?

Zum einen kannst du so Seiten wie Über mich, Angebot, Kontakt usw. erstellen, genauso wie Blogbeiträge, bei denen du einfach gerne etwas mehr Flexibilität hättest.

Zum anderen kannst du aber auch Landing Pages erstellen – und genau dafür ist Thrive Architect optimiert!

So wie bei allen anderen Thrive Plugins liegt der Fokus auf Conversion-Optimierung. Wenn du also z.B. Sales Pages für deine Produkte oder Anmeldeseiten für deinen Newsletter erstellen möchtest, dann wird’s jetzt richtig interessant!

#1 Der Editor im Thrive Architect

Schauen wir uns jetzt als erstes mal den Editor im Detail an. Dank des WYSIWYG-Prinzips siehst du, wenn du dich im Editor befindest, deine Seite genauso, wie sie später auch für Besucher*innen aussehen wird.

Neue Elemente kannst du einfach per Drag&Drop an die gewünschte Stelle ziehen und später natürlich auch jederzeit wieder verschieben. Du hast 100% Flexibilität!

Thrive Architect Review: Editor

Generell hast du im Editor links eine Art Sidebar, in der du alle Einstellungen für die einzelnen Elemente triffst – dieser Bereich ist für jedes Element gleich aufgebaut.

Hier stellst du dann also so Sachen ein wie Schriftart oder -größe, Hintergrundfarbe, genaue Position (Padding und Margin) usw. – du kannst wirklich jedes Detail genau einstellen, so wie du es haben möchtest.

Ein bisschen Einarbeitungszeit ist hier meiner Meinung nach schon nötig (zumindest ging es mir so), bis du wirklich sofort weißt, wo du was findest.

Eins der besten Features im Thrive Architect Editor ist für mich, dass du den Text deiner Seiten wirklich direkt auf der Seite bearbeiten kannst – das macht es super unkompliziert! Du kannst einfach ins Textfeld klicken und losschreiben (das ist nicht bei allen Pagebuildern so).

Optimierung der Seiten für Mobilgeräte

Was im Editor außerdem super geht, ist das Optimieren der Seiten für Mobilgeräte! Über Buttons am unteren Rand kannst du dir die Seite in den jeweiligen Bildschirmgrößen anzeigen lassen (also Desktop, Tablet und Smartphone).

So kannst du dann jedes Element anpassen, damit deine Seite auch mobil gut aussieht und gut lesbar ist.

Du kannst einzelne Elemente auch auf einzelnen Geräten komplett ausblenden – wenn du mobil z.B. noch ein extra Bild einfügst, dass du auf dem Desktop nicht brauchst. Sehr praktisch!

Weitere praktische Features im Editor

Sehr praktisch finde ich beim Thrive Architect auch die Hierarchieleiste am oberen Rand!

Da die einzelnen Elemente teilweise ineinander greifen und wie so eine Art Ebenen angeordnet sind, kannst du hier genau sehen, wo du dich gerade befindest, und schnell hin und her springen.

Um dir mal ein Beispiel zu zeigen, was sonst noch so möglich ist, können wir uns mal die sogenannten Fancy Dividers anschauen.

Die kannst du bei Background Sections und Content Boxen einsetzen. Damit kannst du mit nur einem Klick deine Seite extrem aufwerten und professioneller aussehen lassen – das kann z.B. so aussehen:

Thrive Architect Fancy Dividers

Insgesamt braucht es wie gesagt schon etwas Einarbeitungszeit, um sich im Editor zurechtzufinden. Generell läuft der Editor aber wirklich super flüssig und es ist wirklich angenehm, damit zu arbeiten!

#2 Die einzelnen Elemente

Kommen wir jetzt mal zu den einzelnen Elementen, die dir im Thrive Architect für deine Seiten zur Verfügung stehen.

Thrive selber unterteilt hier in Conversion-Elemente und Building Blocks – hier zeigt sich auch wieder, dass das Plugin voll auf Conversion-optimierte Seiten ausgelegt ist.

Das sind die Conversion-Elemente:

Thrive Architect Conversion Elemente

Mit Testimonials, Call to Actions, Preistabellen, Lead Generation Forms & Co. steht dir also wirklich alles zur Verfügung, was du für eine Landing Page brauchen könntest.

Ergänzt werden diese dann von den Building Blocks, die so ein bisschen die Basis darstellen – also sowas wie Text, Bild, Spalten oder auch Tabelle (die ist bei vielen anderen Pagebuildern übrigens nicht dabei).

Insgesamt stehen dir ca. 40 Widgets zur Verfügung, die du alle komplett anpassen und individualisieren kannst!

#3 Templates für den Thrive Architect

Du kannst also von null starten und deine Seiten mit den verschiedenen Elementen erstellen – oder aber du nutzt eins der vorgefertigten Templates und sparst dir dadurch eine Menge Arbeit!

Insgesamt stehen dir im Thrive Architect weit über 200 (!) Templates zur Verfügung, also wirklich eine ganze Menge.

Diese Templates sind auch wieder überwiegend conversion-fokussiert, es gibt aber auch einige Templates z.B. für Coming soon-Seiten oder für Portfolio-Layouts.

Neben diesen kompletten Seiten gibt es mittlerweile auch Templates für einzelne Blöcke bzw. Abschnitte einer Seite, was auch sehr praktisch sein kann, je nachdem was du vor hast.

Natürlich kannst du bei den Templates dann auch alles noch anpassen und überarbeiten, löschen und hinzufügen – aber die Templates sparen wirklich eine Menge Arbeit! 

Außerdem kannst du auch eigene Seiten als Templates abspeichern.

#4 A/B-Tests mit Thrive Optimize

Wenn wir von Marketing, Landing Pages und Conversion-Optimierung sprechen, müssen wir auch von sogenannten A/B-Tests bzw. Splittests sprechen – ein ganz wichtiger Punkt!

Mit solchen Tests kannst du zwei Varianten einer Landing Page gegeneinander testen und so die Conversion Rate immer weiter optimieren. 

Das kannst du auch mit Landing Pages machen, die du im Thrive Architect erstellt hast – zumindest in Kombination mit einem anderen Plugin: Thrive Optimize.

Thrive Optimize fügt diese Option für A/B-Tests hinzu und es ist damit wirklich kinderleicht, solche Tests durchzuführen.

Wie das geht, kannst du dir hier im Video anschauen:

Auch wenn Thrive Optimize nochmal ein eigenes Plugin ist, ist das für mich ein ganz großer Pluspunkt. Bei anderen Pagebuildern ist diese Funktion nämlich nicht dabei – und dann werden A/B-Tests wesentlich aufwendiger und komplizierter!

#5 Thrive Architect Support

Anders, als man es von vielen Tools kennt, gibt es bei Thrive keinen Support per Chat oder per E-Mail. Stattdessen gibt es ein Forum, in das man seine Anliegen posten kann.

Bisher hatte ich noch keine Situation, in der ich den Support gebraucht habe, deswegen kann ich hier keine persönlichen Erfahrungen teilen.

Es sieht aber so aus, als würde man in dem Forum dann auch wirklich schnell eine hilfreiche Antwort erhalten!

Außerdem gibt es natürlich auch Videos, in denen die einzelnen Elemente und Features erklärt werden. Diese sind alle auf Englisch – so wie das gesamte Plugin.

#6 Preise und Lizenzen

Du erhältst den Thrive Architect direkt über die Website und hast verschiedene Optionen: eine Lizenz für 67 Dollar oder fünf Lizenzen für 97 Dollar.

Das Coole: Das ist auch wirklich nur eine einmalige Zahlung! Du musst die Lizenz also nicht jedes Jahr erneuern, sondern erhältst nach dem Kauf lebenslange Updates.

Das einzige, was du nach einem Jahr erneuern müsstest (falls du es brauchst) ist der Support. 

In Kombination mit Thrive Optimize zahlst du übrigens 127 Dollar für eine Lizenz.

Alternativ zu den Einmalkäufen gibt es auch die Thrive Membership (die hab ich zum Beispiel). Hier zahlst du 19 Dollar im Monat und erhältst 25 Lizenzen für jedes Thrive Plugin – je nachdem, was du brauchst, kann das auch sehr interessant sein!

#7 Vor- und Nachteile auf einen Blick

Lass uns nochmal alle Vor- und Nachteile des Thrive Architects auf einen Blick anschauen!

Vorteile

Nachteile

Thrive Architect Review: Fazit

Ist der Thrive Architect jetzt also der richtige Pagebuilder für dich? Ich schließe direkt mal eine weitere Frage an: Was suchst du?

Suchst du einen Pagebuilder, mit dem du wirklich deine komplette Website (inkl. Header, Footer, Kategorieseiten etc.) erstellen kannst? Dann wäre eher Elementor Pro das Richtige für dich (Thrive Architect vs. Elementor).

Wenn du aber nach einem Pagebuilder suchst, mit dem du vor allem Landing Pages erstellen und dein Marketing vorantreiben kannst – dann wäre der Thrive Architect auf jeden Fall meine erste Wahl!

Vor allem in Kombination mit Thrive Optimize ist das für Landing Pages eigentlich unschlagbar.

Ich selber nutze Thrive Architect tatsächlich sogar in Kombination mit Elementor Pro: Mit Thrive erstelle ich alle Landing Pages (Beispiele hier oder hier).

Mit Elementor Pro erstelle ich zum einen Beiträge wie diesen hier und auch Header, Footer etc., also quasi die Designaspekte der Seite!

Hast du noch Fragen zum Thrive Architect oder bist dir noch unsicher? Schreib’s in die Kommentare!

 

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