Leadpages: Der ultimative Guide

Landing Pages erstellen mit Leadpages: Der ultimative Guide

Landing Pages sind für ein erfolgreiches Online-Business unerlässlich. Es führt einfach kein Weg drumherum.

Egal, ob du sie für deine Newsletter-Anmeldungen, für Webinare oder als Sales Pages für deine Produkte oder Dienstleistungen einsetzt: Landing Pages brauchst du überall.

Neben dem Inhalt, der natürlich von der Anmeldung oder vom Kauf überzeugen sollte, spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Deine Landing Pages sollten professionell aussehen und so aufgebaut sein, dass sie deine Conversion Rate maximieren.

Damit du dich mit dem Design-Part nicht allzu lang auseinandersetzen musst, nutzt du am besten ein Tool, das die meiste Arbeit für dich übernimmt. Genau das macht Leadpages.

Leadpages im Überblick

So viel zum allgemeinen Überblick. In diesem Blogartikel stelle ich dir Leadpages ausführlich vor und zeig dir, wie du damit Landing Pages und Popups erstellst. Inklusive Video-Tutorials!

Wofür ist Leadpages genau da?

Kurz gesagt ist Leadpages ein Tool, das zu 100% darauf ausgelegt ist, die Besucher:innen deiner Website zu Leads zu machen – sie sollen sich also für deinen Newsletter anmelden!

Das erreichst du, indem du sie auf deine entsprechenden Landing Pages schickst.

Neben Landing Pages kannst du mit Leadpages aber auch Popups und Alert Bars erstellen, die du auf deiner Website einbindest. Popups kennst du vermutlich, Alert Bars sind Balken, die oben oder unten am Bildschirmrand angezeigt werden (auch wenn man weiterscrollt).

Das Besondere an Leadpages ist, dass das Tool, anders als z.B. der Thrive Architect, ganz unabhängig von WordPress oder deiner Website generell funktioniert.

Du erhältst dort eine eigene Subdomain (deinname.lpages.co), kannst deine Landing Pages also direkt dort hosten. Praktisch, wenn du z.B. nur bei Instagram unterwegs bist und von dort Leute in deinen Newsletter holen willst.

Alternativ kannst du Leadpages aber auch mit WordPress verknüpfen und deine Seiten so unter deiner eigenen Domain anzeigen.

Wie das genau funktioniert, schauen wir uns gleich natürlich noch an!

Alle Features im Überblick

Bevor wir uns im Detail anschauen, wie genau das mit den Landing Pages funktioniert, werfen wir erstmal auf einen Blick auf die allgemeinen Features von Leadpages und wie du damit arbeiten kannst.

Drag&Drop Editor

Um mit Leadpages deine Landing Pages, Popups & Co. zu erstellen, brauchst du keinerlei Programmierkenntnisse! Du arbeitest im Drag&Drop Editor, ziehst dir also die Seiten-Elemente einfach an die gewünschte Stelle.

Im Editor siehst du deine Seite auch immer genauso, wie deine Besucher:innen sie auch sehen werden.

Widgets

Um die Landing Pages zu erstellen, stehen dir ca. 18 Widgets zur Verfügung. Das sind die Elemente, aus denen du deine Seiten zusammenbauen kannst.

Hier sind natürlich Basics wie Text und Bild enthalten, du kannst aber z.B. auch Countdowns, Videos oder Icons verwenden.

Templates

Kommen wir zu einem der besten Features von Leadpages: Den Templates! Du musst nämlich deine Seiten keinesfalls von null aufbauen, im Gegenteil.

Dir stehen zahlreiche Vorlagen zur Verfügung, die du dann nur noch an dein Branding anpassen und mit eigenen Inhalten füllen musst!

Das Besondere an den Templates von Leadpages: Sie sind zu 100% auf Conversions optimiert! Du kannst sogar danach filtern und dir die Vorlagen mit den besten Testergebnissen anzeigen lassen.

So kannst du sicher sein, dass deine Landing Pages (vorausgesetzt der Inhalt passt) wirklich für Ergebnisse sorgen werden. An Design und Aufbau der Seite wird's auf jeden Fall nicht scheitern.

Neben den Seiten-Templates stehen dir auch einige Vorlagen für einzelne Abschnitte auf der Landing Page zur Verfügung. Auch das kann dir jede Menge Zeit sparen.

A/B Tests

Um deine Landing Pages noch weiter zu optimieren, kannst du mit Leadpages auch A/B-Tests machen. Hier erstellst du zwei Varianten einer Seite, bei denen jeweils ein Element unterschiedlich ist – die Überschrift z.B. oder die Buttonfarbe.

Leadpages testet dann, welche der Varianten für mehr Anmeldungen oder Buttonklicks sorgt. So kannst du deine Conversion Rate immer weiter steigern.

Conversion-Tipps

Ebenfalls ein praktisches Feature: Einige der Templates enthalten Conversion-Tipps. Leadpages überprüft hier deine Seite und gibt dir Feedback, was du noch hinsichtlich der Conversion-Optimierung verbessern kannst!

Das direkte Feedback ist (noch) nicht für alle Templates verfügbar, aber die Tipps gelten natürlich für alle deine Seiten.

Popups

Popups mögen noch so in Verruf geraten sein, weil sie gefühlt immer und überall erscheinen – das hat ja einen guten Grund: Sie funktionieren einfach wahnsinnig gut.

Deswegen solltest du doch mal darüber nachdenken, sie auf deiner Website einzusetzen, und es zumindest mal ausprobieren.

Genau wie Landing Pages erstellst du die Popups bei Leadpages im Drag&Drop Editor. Mithilfe des WordPress-Plugins kannst du sie dann auf deiner Website einbinden.

Alert Bars

Alert Bars sind etwas subtiler als Popups, weil sie nicht den restlichen Inhalt der Seite verdecken – trotzdem bleiben sie präsent, weil sie sich nämlich nicht wegscrollen lassen.

Auch das ist eine gute Möglichkeit, um z.B. dein Freebie zu bewerben und deine E-Mail-Liste aufzubauen.

Komplette Website

Last but not least kannst du mit Leadpages sogar deine komplette Website erstellen! Auch hierfür stehen dir einige Templates zur Verfügung.

Dieses Feature solltest du aber nur nutzen, wenn du eine statische Website (also ohne Blog oder andere regelmäßig erscheinende Inhalte) haben möchtest.

Das war der Überblick über die einzelnen Features von Leadpages. Jetzt schauen wir uns im Detail an, wie du damit Landing Pages und Popups erstellst.

Tutorial: Landing Page erstellen

Landing Pages sind das Herzstück von Leadpages. Ich geb dir einen kurzen Überblick, wie du neue Seiten erstellen und bearbeiten kannst – die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du dir im Video anschauen!

Bevor du deine erste Landing Page erstellst, empfehle ich dir, deine Branding-Einstellungen durchzugehen. Unter dem Menüpunkt „Brand“ kannst du deine Farben hinterlegen. Das macht's später im Editor leichter!

Außerdem kannst du hier eigene Schriftarten hochladen, falls du welche verwendest, die nicht automatisch von Leadpages unterstützt werden.

Außerdem solltest du unter dem Menüpunkt „Integrations“ dein E-Mail-Marketing Tool verknüpfen. Auch das macht's dir später leichter, wenn du beim Formular auf der Landing Page einfach den Anbieter auswählen kannst.

So viel zur Vorbereitung – jetzt geht's an die Landing Page!

Schritt 1: Template auswählen

Wenn du eine neue Landing Page erstellst, wählst du im ersten Schritt ein Template. Die Auswahl ist wirklich groß, du kannst aber in der Seitenleiste passende Templates rausfiltern, sodass du genau das findest, was du brauchst.

Es gibt Templates für kürzere oder längere Seiten, Templates für Newsletter- oder Webinar-Anmeldungen oder Sales Pages. Du kannst nach Conversion Rate filtern (super praktisch!) oder sogar nach Stil und Farbe der Seite.

Alle Templates kannst du dir in der Vorschau anschauen, wenn du mit der Maus drübergehst und auf „Preview“ klickst. Wenn du eins ausgewählt hast, gehst du auf „Start building“ und die Seite wird im Editor geladen.

Schritt 2: Template bearbeiten und eigene Inhalte einfügen

Jetzt geht's daran, das Template an deine eigenen Inhalte und dein Branding anzupassen! Um bereits vorhandene Elemente zu bearbeiten, klickst du sie einfach an, dann öffnen sich alle Optionen.

Bei Text kannst du hier dann z.B. Schriftart, -größe und -farbe anpassen und den Text formatieren. Bilder kannst du natürlich einfach austauschen.

Wenn du eine Farbe ändern möchtest, werden dir hier auch deine Brand Colors angezeigt – also die Farben, die du zuvor eingestellt hast. So kannst du sie schnell und einfach auswählen.

Wenn du ein neues Element zu deiner Seite hinzufügen möchtest, gehst du links in der Leiste auf Widgets. Du wählst das Widget aus und ziehst es per Drag&Drop an die gewünschte Stelle auf der Seite!

Unter Layout findest du alle Abschnitte deiner Landing Page aufgelistet. Hier kannst du allgemeine Einstellungen vornehmen und z.B. die Hintergrundfarbe bzw. das Hintergrundbild bearbeiten, das Padding einstellen oder eine Mindesthöhe festlegen.

Die einzelnen Abschnitte heißen in Leadpages Sections. Über genau diesen Punkt links in der Leiste kannst du auch weitere Abschnitte hinzufügen. Und auch hier stehen dir wieder einige Templates zur Verfügung!

Was du wo im Editor machst, kannst du dir unten im Video ganz genau angucken. Denk dran, auf der Seite auch Links zu Impressum und Datenschutzerklärung einzufügen!

Schritt 3: Popup bearbeiten

Viele Templates von Leadpages enthalten ein sog. 2 Step Optin. Das bedeutet, dass man hier erst auf einen Button klickt und sich im zweiten Schritt ein Popup öffnet, in dem das Anmeldeformular für den Newsletter enthalten ist.

Dieses Popup musst du natürlich (neben der Landing Page an sich) auch bearbeiten. Das machst du, indem du mit der Maus über den Button gehst und auf „Edit Popup“ klickst.

Die Bearbeitung hier funktioniert dann ganz genauso wie bei der Seite selbst auch!

Schritt 4: Landing Page veröffentlichen

Wenn du fertig bist, veröffentlichst du deine Landing Page. Dazu klickst du oben rechts auf Publish. Dann legst du fest, wie die URL der Seite lauten soll:

Die URL legst du auch fest, wenn du die Landing Page später mithilfe des WordPress-Plugins unter deiner eigenen Domain ausspielen möchtest (dazu kommen wir gleich). Du klickst auf Publish und die Seite ist fertig!

Den ganzen Prozess kannst du dir wie versprochen hier im Video Schritt für Schritt anschauen:

Tutorial: Popups erstellen

Schauen wir uns jetzt an, wie du mit Leadpages Popups erstellen kannst. Der Bearbeitungsprozess im Editor ist natürlich genau der gleiche wie bei den Landing Pages auch!

Anders als bei den Seiten stehen dir hier allerdings keine Templates zur Verfügung. Du startest die Erstellung mit einer basic Version des Popups, die du anpassen kannst.

Wenn du fertig bist, entscheidest du, wie das Popup auf deiner Website ausgespielt werden soll. Du kannst einen Textlink erstellen, einen Button oder einen Bildlink. Bei diesen drei Varianten öffnet sich das Popup jeweils auf Klick.

Du hast zusätzlich zwei weitere Möglichkeiten:

  • Timed Popup: Hier öffnet sich das Popup automatisch, nachdem deine Besucher:innen eine bestimmte Zeit auf deiner Seite waren.
  • Exit Intent Popup: Bei dieser Variante erscheint das Popup, wenn Besucher:innen mit der Maus die Seite verlassen. So kannst du ihre Aufmerksamkeit nochmal auf dich ziehen.

Für alle fünf Varianten erhältst du einen HTML-Code, den du dann auf der entsprechenden Seite deiner Website einfügen kannst!

Den ganzen Prozess findest du hier nochmal detailliert im Video:

Tutorial: Leadpages mit WordPress verknüpfen

Wie oben schon erwähnt, kannst du Leadpages mithilfe eines Plugins mit WordPress verknüpfen. So kannst du Landing Pages unter deiner eigenen Domain ausspielen!

Auch Popups oder Alert Bars kannst du über das Plugin auf deiner Website einfügen, sobald du sie in Leadpages erstellt und veröffentlicht hast. Im Plugin kannst du auswählen, wo genau auf der Seite das Popup bzw. die Alert Bar angezeigt werden soll.

Wie du Leadpages mit WordPress verknüpfst, zeig ich dir hier im Video:

Die Preise von Leadpages

Jetzt hast du Leadpages genauer kennengelernt. Werfen wir jetzt mal einen Blick auf die Preise bzw. auf die einzelnen Pakete, die Leadpages im Angebot hat!

Der Standard-Plan liegt bei 37 Dollar pro Monat bzw. 324 Dollar pro Jahr. Für den Pro-Plan zahlst du 79 Dollar pro Monat oder 708 Dollar pro Jahr. Bei der jährlichen Zahlung kannst du also ordentlich Geld sparen!

Die Pläne unterscheiden sich leicht beim Support (bei Pro ist auch Telefon-Support mit drin), außerdem enthält erst der Pro-Plan die Möglichkeit, A/B-Tests zu machen.

Bei beiden Varianten kannst du aber beliebig viele Landing Pages und Popups erstellen!

Neben diesen beiden Plänen gibt es auch den Advanced Plan. Mit dem kannst du z.B. auch Accounts von Kund:innen managen und kriegst einen 1:1 Onboarding-Call.

Alle Pläne kannst du 14 Tage kostenlos testen und dich so selber von Leadpages überzeugen!

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Schauen wir uns zum Abschluss die Vor- und Nachteile von Leadpages auf einen Blick an:

Vorteile

Nachteile

Fazit: Landing Pages & Co. mit Leadpages erstellen

Leadpages ist ein wirklich gutes Tool, um Landing Pages zu erstellen! Es läuft sehr zuverlässig und ist einfach in der Handhabung. Meiner Meinung nach kann man sich hier wirklich schnell reinfinden und einarbeiten.

Die Templates sind eine super gute Ausgangsbasis für Landing Pages und ermöglichen es dir, wirklich schnell zu starten!

Leadpages ist eine gute Wahl, wenn du nicht mit WordPress arbeitest und trotzdem richtig gute Landing Pages erstellen möchtest – oder wenn du WordPress zwar nutzt, aber ein Tool suchst, das sich wirklich auf Landing Pages spezialisert hat.

Ich kann dir nur empfehlen, Leadpages für 14 Tage kostenlos zu testen und dir selber ein Bild zu machen!

 

 

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Einige Links im Beitrag sind Affiliate Links. Wenn du darüber Leadpages buchst, erhalte ich eine Vermittlungsprovision – für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich!

Hi, ich bin Lea! 2017 habe ich mein erstes Online-Projekt Punktkariert an den Start gebracht und neben meiner Liebe für's Schreiben vor allem auch meine Liebe für Tools entdeckt.

Ja, es klingt komisch... aber ich könnte mich stundenlang darin verlieren, neue Tools zu entdecken. (Könnte? Okay, es passiert regelmäßig. #nerd)

Die eigene Website, das Marketing drumherum, Produkte online erstellen und verkaufen - all das ist einfacher mit den richtigen Tools. Und genau diese Tools lernst du hier kennen!

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