Elementor Free vs. Pro

Elementor Free vs. Pro: Lohnt sich die Pro Version wirklich?

Elementor ist einer der beliebtesten Pagebuilder für WordPress – aktuell gibt es bereits über eine Million (!) aktive Installationen. Diese Zahl gilt natürlich für die kostenlose Version.

Und dann weist Elementor an der ein oder anderen Stelle aber auch auf die Pro Version hin, vielleicht ist dir das auch schon mal über den Weg gelaufen und du fragst dich jetzt: Lohnt sich Elementor Pro? Oder reicht nicht einfach die kostenlose Version?

Wie hier die Lage ist und wann du bei der kostenlosen Version bleiben kannst, bzw. wann du in Elementor Pro investieren solltest, darum geht es in diesem Blogartikel.

Dazu gebe ich dir erstmal einen Überblick, was du in den beiden Varianten von Elementor jeweils erhältst!

Das bietet die kostenlose Version von Elementor

Schon direkt mal vorweg: Mit der kostenlosen Version von Elementor kannst du wirklich schon eine ganze Menge anstellen! Es ist keinesfalls so, dass Elementor Free eigentlich nur ein “Teaser” für die Pro Version ist und du damit kaum etwas machen kannst.

Du kriegst den vollen Funktionsumfang des Pagebuilders, d.h. du kannst sämtliche Beiträge und Seiten deiner WordPress Website per Drag&Drop gestalten. Hier gibt es auch keine Limits, was die Anzahl an Seiten o.Ä. angeht!

Ein großer Vorteil, wenn du dafür einen Pagebuilder nutzt: Du kannst auch Layouts mit mehreren Spalten erstellen – etwas, das sich in WordPress selbst nicht so leicht umsetzen lässt. Mit Elementor hingegen ist es wirklich ein Kinderspiel.

Elementor: Zwei Spalten

Für diese Gestaltung stehen dir 30 Widgets zur Verfügung. Darin eingeschlossen sind natürlich die Basics, also sowas wie Überschriften, Bilder und Text.

Dazu kommen aber auch schon einige Elemente, die über die Basics hinausgehen und wirklich super praktisch sind, z.B. Buttons, Icons oder auch Testimonials, um mal nur ein paar wenige zu nennen.

Außerdem hast du auch Zugriff auf einige Templates, also Vorlagen für ganze Seiten oder auch nur einzelne Blöcke (wenn du z.B. nur ein Template für die FAQ Sektion brauchst). Du kannst auch eigene Templates anlegen, was wirklich praktisch ist und dir viel Zeit ersparen kann.

Du siehst also: Es ist wirklich nicht so, als könnte man mit der kostenlosen Version von Elementor nichts anfangen!

Trotzdem bringt die Pro Version Elementor nochmal auf ein ganz anderes Level, und wie genau sie das tut, schauen wir uns jetzt mal an.

Das sind die zusätzlichen Features von Elementor Pro

Elementor Pro beinhaltet natürlich alles, was du auch in der kostenlosen Version erhältst – du nutzt also den gleichen Drag&Drop Pagebuilder. Allerdings kannst du mit Elementor Pro damit nicht nur die Inhaltsbereiche deiner Website erstellen, sondern – dank des Theme Builders – wirklich jeden einzelnen Teil deiner Website!

Das wären dann z.B. Header und Footer, oder auch die 404 Seite. Aber auch Seiten, die du sonst bei WordPress eigentlich nie bearbeiten konntest, sondern wo du immer beim Design deines Themes bleiben musstest, kannst du jetzt selber erstellen und anpassen.

Vorhang auf für individuelle Kategorieseiten und Templates für deine Blogartikel!

Hier kannst du dann wiederum auch festlegen, ob die Templates auf deiner kompletten Website erscheinen sollen oder nur teilweise, d.h. du kannst z.B. auch unterschiedliche Header für unterschiedliche Bereiche nutzen.

Und ja, das ist so gut, wie es klingt: Es macht dich wirklich zu 100% flexibel und vor allem auch unabhängig von dem Theme, das du nutzt.

Beim Theme Builder ist noch nicht Schluss

Für mich ist tatsächlich der Theme Builder alleine schon Grund genug, dass ich nicht mehr ohne Elementor Pro arbeite. Dabei ist das natürlich noch nicht das einzige Pro Feature.

So gibt es z.B. auch einen Popup Builder, mit dem du – wie der Name schon sagt – Popups für deine Website erstellen kannst. Und zwar wirklich alle denkbaren Arten, also klassische Popups, aber z.B. auch Slide-ins oder Fullscreen Popups, jeweils mit ganz spezifischen Triggern, damit auch wirklich die richtigen Leser zum richtigen Zeitpunkt deine Popups sehen.

Das Ganze ist übrigens auch komplett unlimitiert, anders als das häufig bei externen Tools oder Plugins der Fall ist. Du bist so also z.B. in der Anzahl der Aufrufe überhaupt nicht eingeschränkt.

Elementor Pro: Mehr Widgets, mehr Templates

Widgets und Templates sind, wie gesagt, auch in der kostenlosen Version von Elementor enthalten. Bei Elementor Pro kommen hier aber nochmal einige mehr dazu.

50 zusätzliche Widgets stehen dir dann zur Verfügung, um deine Website zu gestalten – das sind dann solche, die deine Website ganz easy noch professioneller wirken lassen!

Slider, animierte Überschriften, Preistabellen, Flipboxen, Countdowns… alles möglich. Hier in der YouTube Playlist findest du alle meine Tutorials für die einzelnen Elementor Pro Widgets, sodass du direkt loslegen kannst 🙂

Hier die komplette Übersicht aller zusätzlichen Widgets (hier nicht zu sehen sind die Pro Widgets für den Theme Builder und die WooCommerce Widgets):

Dank einiger Widgets kannst du übrigens sogar auch auf zusätzliche WordPress Plugins verzichten. Du brauchst dann z.B. keines mehr für Kontaktformulare, die sind nämlich auch bei Elementor Pro mit drin!

Und die Pro Version enthält eben auch mehr Templates, um genau zu sein über 300 (!). Das sind also wirklich einige mehr als in der kostenlosen Variante.

Hier findest du nochmal alle Vorteile von Elementor Pro in Videoform:

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Elementor Free vs. Pro: Was ist jetzt besser?

Soweit also zum Überblick. Jetzt bleibt nur noch die Frage: Elementor Pro – ja oder nein?

Wichtig nochmal: Auch mit der kostenlosen Version kommst du echt schon weit. Wenn du also zufrieden bist mit den Designmöglichkeiten, die dir dein Theme bietet, kann Elementor Free auf jeden Fall ausreichend sein für dich!

Allerdings kannst du deine Website mit Elementor Pro allein durch die zusätzlichen Widgets natürlich nochmal auf ein ganz anderes Level heben – ohne dazu 37 zusätzliche Plugins zu installieren, die dann vielleicht auch teilweise nicht gut miteinander harmonieren und deine Website verlangsamen.

Und mit dem Theme Builder ist dann sowieso alles möglich, was dann super für dich ist, wenn du auch bereit bist, die Zeit zu investieren, deine Website zu individualisieren!

Fassen wir also zusammen:

Wenn du einfach nur etwas komplexere Layouts für deine Beiträge und Seiten erstellen möchtest, z.B. mit mehreren Spalten, oder du generell gerne mit einem visuellen Pagebuilder arbeiten möchtest, dann wirst du mit Elementor Free mehr als zufrieden sein.

Wenn du aber wirklich 100% Flexibilität beim Design deiner Website haben möchtest, dann bist du bei Elementor Pro genau richtig. Außerdem hast du dann direkt sämtliche Elemente, die du für eine professionelle Website brauchst, ohne unzählige zusätzliche Plugins!

Glücklicherweise liegt Elementor Pro auch preislich sehr im Rahmen, du musst dich dafür also nicht gleich in Unkosten stürzen. Aktuell kostet die Lizenz für eine Website 49 Dollar für ein Jahr Updates und Premium Support.

Hier kannst du dir Elementor Pro sichern!

Elementor Preise

Wenn du unsicher bist, kann ich dir nur empfehlen, Elementor einfach mal zu installieren und dich ein wenig einzuarbeiten. Upgraden kannst du nämlich jederzeit ganz easy, deine schon bestehende Arbeit bleibt dann natürlich auch komplett erhalten.

Und falls du dich für Pro entscheidest: Eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie gibt’s im Zweifel auch noch!

Fazit: Elementor Free vs. Pro

Elementor ist ein wahnsinnig beliebter Pagebuilder für WordPress – und das völlig zurecht: Das Plugin ist schnell, intuitiv zu bedienen und bringt jede Menge großartige Features mit.

Hier nochmal Elementor Free vs. Pro kurz zusammengefasst:

  • Elementor Free: 30 Widgets und einige Templates, um per Drag&Drop einzelne Beiträge und Seiten zu gestalten
  • Elementor Pro: 50 zusätzliche Widgets, über 300 Templates und die Möglichkeit, jeden einzelnen Bereich deiner Website zu gestalten – als würdest du dir dein eigenes Theme bauen, ganz ohne jegliche Programmierung!

Ich bin wirklich ein Fan der Pro Version, bei mir geht mittlerweile nichts mehr ohne. Wenn du noch Fragen zur Entscheidung Elementor Free vs. Pro hast, schreib sie gerne in die Kommentare! 🙂

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Einige Links im Beitrag sind Affiliate Links. Wenn du dir darüber Elementor Pro kaufst, erhalte ich eine Vermittlungsprovision – für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich!

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2 Kommentare zu „Elementor Free vs. Pro: Lohnt sich die Pro Version wirklich?“

  1. Hallo Lea,

    würdest du auf Thrive Leads verzichten können oder wollen und die Anmeldeformulare für den Newsletter nur mit Elementor Pro erstellen? Oder siehst du da noch weitere Vorteile von Thrive Leads? Ich stehe gerade ganz am Anfang und kann mir nicht so viele Tools auf einmal zu legen. 😉 Was wäre da deine Empfehlung?

    Danke auf jeden Fall für den informativen Artikel und das Video!

    Liebe Grüße, Ani

    1. Sorry für die unglaublich späte Antwort, ich hab deinen Kommentar gerade erst im Spamordner gefunden 😅

      Ich würde nicht auf Thrive Leads verzichten wollen, aber wenn es erstmal nicht anders geht, dann kannst du grundsätzlich natürlich auch erstmal was anderes nutzen und später dann noch umsteigen.

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