Landing Pages, Newsletter, Automation & Co.: Der GetResponse-Guide [inkl. Video-Tutorial]

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Als ich 2017 mit der ganzen Online-Business-Geschichte angefangen hab, war GetResponse das E-Mail-Marketing-Tool meiner Wahl.

Ich hab jahrelang damit gearbeitet und bin froh, dass einige Funktionen stark verbessert wurden (die Anmeldeformulare waren z.B. lange nicht responsive – das ist jetzt endlich nicht mehr so).

Viele neue Funktionen sind auch dazugekommen!

Damit hat sich GetResponse immer mehr zum All-in-one-Marketingtool entwickelt. Du kannst es mittlerweile für weitaus mehr nutzen als „nur“ für dein E-Mail-Marketing.

Für GetResponse spricht allein die Tatsache, dass es seinen Sitz in der EU hat (nämlich in Polen).

Außerdem ist es komplett auf Deutsch verfügbar, was dir deine Arbeit erleichtern kann; auch ein deutscher E-Mail-Support steht dir zur Verfügung.

Was GetResponse im Detail alles kann, wie es funktioniert und welche Kosten dich erwarten, erfährst du in diesem Guide!

Spoiler: Du kannst GetResponse zum Start auch erstmal komplett kostenlos nutzen.

GetResponse im Überblick

  • Übersichtliche Benutzeroberfläche: Wenig E-Mail-Marketing-Tools sind so intuitiv zu benutzen wie GetResponse. Die Benutzeroberfläche ist super aufgeräumt und logisch aufgebaut, in den Editor findest du dich schnell rein.
  • Viele Möglichkeiten zur Automatisierung: Mit GetResponse kannst du simple Willkommensserien für neue Kontakte erstellen oder komplexe Automationen für unterschiedlichste Anwendungsfälle bauen, je nachdem, was du eben brauchst.
  • Kostenloser Plan zum Start: Für bis zu 500 Kontakte kannst du GetResponse kostenlos nutzen. Der günstigste Plan mit erweiterten Funktionen startet bei 16€ im Monat und enthält z.B. unbegrenzt viele Landing Pages.
  • Sitz in der EU: GetResponse hat seinen Sitz in Polen, die Voraussetzungen für DSGVO-Konformität sind also gegeben. Das Tool ist komplett auf Deutsch, es gibt einen deutschen Support und auch der Hilfebereich ist überwiegend auf Deutsch verfügbar.

Du kannst den kompletten Funktionsumfang von GetResponse 30 Tage lang komplett kostenlos und unverbindlich testen. Wenn du dich nicht anders entscheidest, landest du nach Ablauf der 30 Tage im kostenlosen Plan!

Video-Tutorial zu GetResponse

Alle Funktionen, die du für dein E-Mail-Marketing brauchst, stelle ich dir im Video-Tutorial Schritt für Schritt vor. Da siehst du GetResponse also in Aktion – und falls du mal was nachlesen willst, findest du alles hier im Guide.

Wichtige Einstellungen für DSGVO & Co.

Wenn du einen neuen Account bei GetResponse erstellt hast, solltest du im ersten Schritt alle wichtigen Einstellungen durchgehen – auch im Hinblick auf die DSGVO.

Schauen wir uns die mal der Reihe nach an!

Felder für DSGVO-Einwilligung erstellen

Wenn du in deine Anmeldeformulare eine Checkbox einfügen möchtest, damit deine neuen Kontakte bspw. deiner Datenschutzerklärung zustimmen, musst du diese Checkbox-Felder in den Einstellungen anlegen.

Dazu gehst du zu Konto verwalten > DSGVO-Einwilligungen und klickst auf Feld erstellen.

Hier gibst du den Feldnamen ein und den Text, der neben der Checkbox angezeigt werden soll:

Um einen Link zu setzen – wie im Beispiel zur Datenschutzerklärung – markierst du den entsprechenden Text und klickst dann auf das Linkicon rechts über dem Feld.

Um das Feld zu speichern, klickst du auf Anwenden.

Du kannst beliebig viele Einwilligungsfelder erstellen, die Felder allerdings nicht löschen.

Sobald du ein Feld gespeichert hast, kannst du es in Formulare, Landing Pages und zu Webinaranmeldungen hinzufügen!

Double Opt-in aktivieren

Um DSGVO-konform zu sein, benötigst du das Double Opt-in. Das bedeutet, dass neue Kontakte erst ihre E-Mail-Adresse bestätigen müssen, um wirklich für deinen Newsletter angemeldet zu sein (du kennst das Spiel bestimmt).

Bei GetResponse aktivierst du das Double Opt-in in den Listeneinstellungen.

Wie genau Listen funktionieren und wie genau du mit GetResponse deine Kontakte managen kannst, schauen wir uns gleich noch im Detail an – weil es so wichtig ist, wollte ich das Double Opt-in hier aber schon mit reinnehmen.

Geh zum Menüpunkt Kontakte, dort landest du direkt im Reiter Listen. Klick bei einer Liste auf die drei Punkte ganz rechts und öffne die Einstellungen:

Im Reiter Abonnement findest du die Einstellungen für's Double Opt-in. Aktiviere hier sowohl die Web- als auch die API-Abonnements.

Wenn du ein externes Plugin wie z.B. Thrive Leads nutzt, um deine Anmeldeformulare zu erstellen, werden Kontakte per API deinem GetResponse-Konto hinzugefügt. Natürlich brauchst du in dem Fall auch ein Double Opt-in. Aktiviere beide Optionen, einfach um sicherzugehen!

Im Reiter Bestätigungsnachricht kannst du die E-Mail bearbeiten, die deine neuen Kontakte nach der Eintragung erhalten. Für die Betreffzeile stehen dir verschiedene Vorlagen zur Verfügung, du kannst aber auch eine eigene Betreffzeile festlegen.

Auch für die E-Mail an sich gibt es ein paar Templates. Die unterscheiden sich etwas in den Formulierungen (z.B. ob siezen oder duzen).

In jedem Template gibt es einen Teil, den du nicht bearbeiten kannst, damit die Formulierung auch wirklich rechtssicher ist. Du kannst aber zusätzlich eigenen Text hinzufügen, um die E-Mail etwas zu personalisieren.

Wenn du so wie hier dein Logo in der E-Mail anzeigen möchtest, fügst du das ebenfalls in den Listeneinstellungen ein, und zwar im Reiter Allgemein.

Kontakte managen mit GetResponse

In GetResponse sortierst du deine Kontakte in Listen. Du kannst beliebig viele erstellen – vielleicht brauchst du nur eine für deinen Newsletter, in die alle Kontakte kommen (das ist am Anfang vermutlich der Fall).

Du könntest auch für jedes Freebie eine Liste anlegen oder für jedes deiner Produkte.

Wichtig ist auf jeden Fall zu beachten, dass die Listen bei GetResponse alle getrennt voneinander funktionieren. Das bedeutet: Wenn eine Person – mit einer E-Mail-Adresse – in zwei Listen ist, zählt das wie zwei Kontakte.

Um das zu umgehen, kannst du z.B. Tags benutzen. Die funktionieren wie Schlagwörter oder Labels, die du vergibst, z.B. „Freebie A“ und „Interesse an Produkt C“.

Mit Tags arbeiten

Jeder Kontakt kann beliebig viele Tags haben. Die Tags kannst du z.B. nutzen, um ein Segment deiner Liste zu erstellen – also sowas wie „Alle Kontakte, die Freebie A runtergeladen haben“. Dieses Segment kannst du als Empfänger auswählen, wenn du einen Newsletter verschickst.

Du kannst Tags manuell oder automatisiert vergeben.

Für die manuelle Variante nutzt du die erweiterte Suche (dazu kommen wir gleich noch), um alle Kontakte anzuzeigen, die das Tag erhalten sollen. Klick wieder auf die 3 Punkte und wähl Taggen:

Wenn du Tags automatisiert vergeben möchtest (z.B. jedes Mal, wenn ein neuer Kontakt dein Freebie runtergeladen hat), machst du das über einen Automation-Workflow.

Hier kannst du Tags vergeben und auch wieder löschen. Die Automation gucken wir uns später natürlich auch noch im Detail an!

Die erweiterte Suche

Wenn du deine Kontakte filtern und Segmente erstellen willst, machst du das mithilfe der erweiterten Suche. Du hast hier verschiedenste Optionen, um nach Kontakten zu suchen:

  • Kontaktdetails (z.B. Name, Abodatum, Anmeldemethode)
  • Kontaktaktionen (z.B. Nachricht geöffnet oder auch nicht, bestimmten Link angeklickt, Datum letzte Öffnung)
  • Geostandort (z.B. Land oder Stadt)
  • Scoring (ab dem Marketing Automation Plan kannst du Punkte vergeben, je nachdem wie aktiv deine Kontakte sind)
  • Tags (ob ein bestimmtes Tag zugewiesen ist oder nicht)
  • Einwilligungsfelder (Einwilligung erteilt oder nicht)
  • E-Commerce (z.B. Bestellanzahl oder Bestellwert, erst ab dem E-Commerce Plan verfügbar)
  • Conversion Funnel (z.B. Bestellhistorie, Gesamtausgaben)

Du kannst eine Bedingung erstellen oder auch mehrere kombinieren, um exakt die Kontakte herauszufiltern, die du ansprechen möchtest.

Benutzerdefinierte Felder

Achtung: Bei den benutzerdefinierten Feldern kommen wir definitiv in den Bereich von fortgeschrittenen E-Mail-Marketing-Strategien. Denn manchmal sind diese Felder besser geeignet, um deine Liste zu segmentieren, als Tags.

Warum das so ist und wann du statt auf Tags lieber auf benutzerdefinierte Felder (engl. Custom Fields) setzen solltest, hat Brennan Dunn von Create&Sell hier hervorragend erklärt.

Wenn dich das Thema interessiert, schau da gerne mal rein! Und wenn du lieber erstmal bei simplen Tags bleibst, geh gerne direkt zum nächsten Abschnitt dieses Guides.

Ich will dir hier an der Stelle nur zeigen, wie du die benutzerdefinierten Felder in GetResponse anlegen kannst! Unter Kontakte gehst du dazu in den gleichnamigen Reiter und klickst auf den Erstellen-Button.

Dann gibst du dem Feld einen Namen.

Außerdem legst du fest, mit welcher Art Info das Feld gefüllt werden soll – Datum, Datum und Zeitpunkt, Zahl, Text…

Als nächstes stellst du ein, wie das Feld dargestellt werden soll, wenn du es in deine Formulare einbinden möchtest.

Wenn du z.B. einen Newsletter mit mehreren Themenschwerpunkten anbietest, können deine Leser:innen bei der Anmeldung so selber entscheiden, was davon sie am meisten interessiert.

Das könnte so aussehen:

Du kannst benutzerdefinierte Felder aber auch für interne Zwecke nutzen.

Ein Beispiel: Du bietest eine monatliche Mitgliedschaft an, die man 7 Tage testen kann. Kund:innen könnten dann in folgenden Stufen sein:

  • Testphase
  • Aktive Mitgliedschaft
  • gekündigt

Du könntest dementsprechend ein benutzerdefiniertes Feld anlegen, in dem genau das gespeichert wird. Wenn jemand von der Testphase in die aktive Mitgliedschaft wechselt, wird das Feld automatisch aktualisiert.

Ein solches Feld würdest du so anlegen:

Das ist wie gesagt durchaus eine fortgeschrittene Strategie. Wenn dich das interessiert, kann ich dir an der Stelle nur nochmal den Artikel von Brennan Dunn empfehlen!

Scoring

Das Scoring ist eine weitere Möglichkeit, um deine Kontakte besser „kennenzulernen“ und zu segmentieren.

Du kannst im Prinzip Punkte vergeben, wenn ein Kontakt eine bestimmte Aktion ausübt – eine Nachricht öffnet, auf einen Link klickt… Je mehr Punkte ein Kontakt hat, umso engagierter und interessierter ist er.

Scoringpunkte kannst du ebenfalls manuell oder automatisiert vergeben, genau wie Tags.

Scoring ist erst ab dem Plan „Marketing Automation“ verfügbar!

Listenhygiene

Je größer deine E-Mail-Liste wird, desto größer ist normalerweise auch der Anteil an inaktiven Kontakten. Heißt: Leute, die sich mal angemeldet haben – deine E-Mails aber nicht mehr öffnen.

Für diese Leute zahlst du nicht nur unnötig Geld, im schlimmsten Fall sorgen sie dafür, dass die Zustellrate deiner E-Mails sinkt.

Hier solltest du also regelmäßig aufräumen!

GetResponse hat dafür eine extra Funktion, die du ebenfalls im Menüpunkt Kontakte findest. Hier werden dir inaktive Kontakte angezeigt, die du direkt löschen oder z.B. nochmal gesondert kontaktieren und fragen kannst, ob sie deine E-Mails weiterhin erhalten wollen!

Schau dir für mehr Infos zu dem Thema gerne meinen Artikel zur Listenhygiene an.

Formulare anlegen

Jetzt weißt du, wie du deine Kontakte managen und organisieren musst – aber erstmal müssen die ja irgendwie in dein Konto reinkommen. Eine Möglichkeit dafür sind Formulare, die du auf deiner Website einbindest.

Folgende Arten von Formularen kannst du mit GetResponse erstellen:

  • Popups: Formulare, für die du Regeln festlegst, wann sie erscheinen (das können klassische Popups oder auch sog. Aktionsleisten sein, es gibt verschiedene Möglichkeiten).
  • Inline Formulare: Diese Formulare bettest du an bestimmten Stellen auf deiner Website ein, z.B. in Blogartikeln.

Schritt für Schritt: Ein neues Formular anlegen

Klick im Menü auf Formulare und Popups und dann auf Erste Schritte. Zuerst wählst du aus, ob du ein Popup oder ein eingebettetes Formular erstellen möchtest (ich wähl im Beispiel eingebettet). Mit Klick auf Weiter gelangst du zu den Vorlagen.

Du kannst vordefinierte Vorlagen wählen, die quasi fertige Formulare sind (inkl. Farben, Bildern etc.) oder die sog. leeren Vorlagen, die eine Grundstruktur, aber keine sonstigen Einstellungen haben.

Hier siehst du gut die vier Typen von Formularen bzw. Popups, die du mit GetResponse erstellen kannst – Newsletter Opt-in, Kontaktformular, Social Connect und Gutscheincodes:

Wenn du eine Vorlage auswählst, kommst du in den Editor.

Ändere die Sprache deines Formulars in den Einstellungen zuerst auf Deutsch. Das hat keine Auswirkungen auf den Inhalt des Formulars an sich, aber z.B. auf Fehlermeldungen, die dann auf Deutsch angezeigt werden.

Anschließend kannst du jedes Element deines Templates bearbeiten, indem du einfach draufklickst. Rechts öffnen sich alle Optionen, die dir zur Verfügung stehen.

Schau dir gerne das Video-Tutorial oben an, wenn du sehen willst, wie ich das Formular im Screenshot erstellt hab!

Generell handelt es sich hierbei um einen klassischen Editor, der sich ziemlich intuitiv bedienen lässt. Natürlich kannst du auch weitere Elemente hinzufügen, z.B. ein Bild.

Wenn dein Formular fertig ist, kannst du noch die Dankesnachricht bearbeiten. Die wird angezeigt, wenn sich jemand ins Formular einträgt.

Dann klickst du auf Weiter. Hier in den Einstellungen kannst du dein Formular zuerst benennen.

Formular auf der Website einbinden

Um ein GetResponse-Formular auf deiner Website einzubetten, sind ein paar Schritte notwendig – aber nur beim ersten Mal; für alle anderen Formulare kopierst du nur den Code und fügst ihn an der gewünschten Stelle ein.

Dieser Code funktioniert aber eben nur, wenn du zuerst Web Connect installierst.

Dazu fügst du ein Code-Snippet in den <head> Bereich deiner Website ein. Das Snippet findest du, wenn du auf Web Connect installieren klickst – so sieht das ganze ungefähr aus:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du das machen kannst – such dir einfach die passende raus:

Option #1: Ins Child Theme einfügen

Wenn du Änderungen an einem Theme vornehmen möchtest, dann immer nur am Child Theme! Wenn du das tatsächliche Theme veränderst (und z.B. etwas in den <head> Bereich einfügst), gehen diese Änderungen beim nächsten Update nämlich wieder verloren.

Viele Themes liefern automatisch ein Child Theme mit. Wenn das bei deinem nicht der Fall ist, gibt es Plugins, mit denen du ein Child Theme erstellen kannst – z.B. dieses hier.

Wenn du das Child Theme installiert und aktiviert hast, kopierst du die header.php Datei deines Original-Themes und fügst hier das Web-Connect-Snippet ein. Per FTP kannst du die Datei dann wieder hochladen.

Achtung: Diese Option ist ganz offensichtlich nur dann für dich, wenn du Ahnung von FTP hast. Außerdem lohnt sich das nur, wenn du auch andere Änderungen an deinem Theme vornehmen möchtest. Wenn bei dir weder das eine noch das andere der Fall ist, geh lieber zu Option #2.

Option #2: Mithilfe eines Plugins einfügen

Wie für alles in WordPress gibt es natürlich auch hier Plugins, mit denen du Snippets in den <head> Bereich einfügen kannst. Eins davon ist z.B. der Header Footer Code Manager.

Wenn du das Plugin installiert hast, klickst du auf Add New Snippet und füllst die Felder aus:

Unten fügst du das Web-Connect-Snippet ein, klickst auf speichern – und das war's.

Option #3: Im Customizer einfügen (abhängig vom Theme)

Manche Themes bieten von sich aus die Möglichkeit an, Snippets zum Header oder Footer hinzuzufügen. In dem Fall kannst du dir das extra Plugin natürlich sparen.

Schau einfach in den Customizer oder die Theme-Einstellungen, ob das bei deinem Theme der Fall ist!

Option #4: Custom Layout (nur für Astra Pro)

Diese Option kannst du nur nutzen, wenn du die Pro-Version des Astra Themes nutzt (so wie ich z.B. hier auf der Seite). Mit den Custom Layouts ist es super einfach, solche Snippets hinzuzufügen!

Erstell ein neues Layout und wechsel in den Code-Editor. Hier fügst du das Snippet ein:

Darunter gehst du die Einstellungen durch, veröffentlichst dein Custom Layout und fertig!

Wenn du Web Connect installierst hast, kannst du den Code, den du für das spezifische Formular erstellt hast, an jede beliebige Stelle auf deiner Website einfügen, um dort das Formular einzubetten!

Du kannst Anmeldeformulare auch mit WordPress-Plugins wie Thrive Leads oder Elementor Pro erstellen. Beide haben eine direkte Integration zu GetResponse. Der Vorteil bei Thrive Leads: Du hast nochmal deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten, detaillierte Statistiken und kannst z.B. auch A/B-Tests durchführen.

Landing Pages erstellen

Landing Pages sind neben den Formularen eine weitere Möglichkeit, wie du Kontakte in deine E-Mail-Liste holen kannst. Du brauchst sie z.B. wenn du Anzeigen schaltest oder ein Freebie bei Social Media bewirbst (organisch, z.B. in deiner Story).

Schritt für Schritt: Eine neue Landing Page anlegen

Wenn du eine neuen Landing Page anlegst, kannst du auch wieder eine Vorlage auswählen. Die Auswahl ist groß und ich kann dir definitiv empfehlen, hier eins der Templates zu nutzen und nicht bei null anzufangen – das spart extrem Zeit und du kannst die Vorlage ja noch beliebig erweitern/anpassen.

Wenn du eine Vorlage ausgewählt hast, gibst du deiner Landing Page einen Namen und kommst dann in den Editor.

Hier findest du auf der rechten Seite alle Elemente, die du noch zur Seite hinzufügen kannst – weiteren Text, Bilder, Buttons, Formulare, einen Countdown…

Um ein Element zu bearbeiten, machst du einen Doppelklick, um die Optionen zu öffnen. So kannst du die Vorlage Stück für Stück durchgehen, die Inhalte, Farben etc. anpassen und weitere Elemente hinzufügen oder löschen, falls nötig.

Schau dir auch hierfür gerne wieder das Video-Tutorial oben an, um das ganze in Aktion zu sehen!

Landing Pages für Mobilgeräte optimieren + weitere Einstellungen

Ganz wichtig: Du musst für deine GetResponse Landing Pages explizit eine mobile Version erstellen, das passiert (warum auch immer) nicht automatisch. Klick dazu auf das Smartphone-Icon oben in der Leiste.

Jetzt siehst du deine Seite auch in der mobilen Ansicht und kannst die Elemente, falls nötig, noch verschieben oder anpassen. Grundsätzlich sollte aber das meiste so schon passen – die Seite ist automatisch responsive, du musst die mobile Version nur eben einmal aktiv erstellen.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Dankeseite, auf die man nach der Eintragung weitergeleitet wird. Die ist im Template bereits enthalten, auch hier musst du aber natürlich deine eigenen Texte hinzufügen und eben eine mobile Version erstellen.

Mit dem Klick auf Nächster Schritt kommst du zu den Einstellungen für die Seite.

Hier findest du die SEO-Einstellungen (Titel und Beschreibung) und legst fest, zu welcher Liste neue Kontakte hinzugefügt werden sollen. Außerdem kannst du z.B. deinen Tracking-Code für Google Analytics oder dein Facebook-Pixel einfügen.

Domain für deine Landing Page festlegen

Außerdem muss deine Landing Page ja irgendwo erreichbar sein. Hierfür hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst eine Subdomain von GetResponse nutzen oder deine eigene Domain verknüpfen.

Die Subdomain sähe so aus, du kannst aus drei Optionen wählen:

Um deine eigene Domain zu verknüpfen, musst du bei deinem Hostinganbieter (wo deine Domain liegt) ein paar Einstellungen treffen, damit die Domain auf den Server von GetResponse verweist.

Wie das genau funktioniert, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich (schließlich sind alle Backends anders aufgebaut).

Grundsätzlich musst du die DNS-Einstellungen ändern oder einen CNAME-Eintrag hinzufügen, wenn du eine Subdomain verwenden möchtest (z.B. angebot.deinedomain.de).

Wenn du nicht weißt, wie das geht, kontaktiere am besten den Support deines Hosts – die werden dir weiterhelfen können!

Wie bei den Formularen gilt auch bei den Landing Pages: Natürlich kannst du auch WordPress-Plugins wie Thrive Architect oder Elementor Pro benutzen und die Kontakte darüber zu GetResponse schicken!

Newletter verschicken

Okay, du hast Formulare und Landing Pages aufgesetzt und die Kontakte kommen munter in deine Liste – Zeit, den ersten Newsletter zu verschicken! Das machst du in GetResponse beim Menüpunkt E-Mail-Marketing.

Wenn du einen neuen Newsletter anlegst, landest du in dieser Übersicht, die dich Schritt für Schritt durch die Erstellung führt:

Du gibst deinem Newsletter also einen Namen (der ist nur intern für dich, damit du später auch noch weißt, worum's ging), legst die Betreffzeile fest und wählst die Empfänger aus.

Empfänger kann entweder eine gesamte Liste oder ein vorher erstelltes Segment sein.

Unter Design und Inhalt erstellst du dann die tatsächliche E-Mail. Auch hierfür stehen dir natürlich wieder zahlreiche Vorlagen zur Verfügung. Sobald du die erste Nachricht verschickt hast, kannst du auch die als Vorlage nehmen – das mach ich immer, dann muss ich nämlich wirklich nur noch den Inhalt austauschen.

Im Editor kannst du dann per Drag&Drop Elemente zur E-Mail hinzufügen (Texte, Bilder, Buttons etc.) und wenn du willst auch mehrspaltige Layouts erstellen.

Text fügst du direkt im Feld selbst ein, für alles andere öffnen sich rechts die Einstellungen!

Wenn du Elemente häufiger benutzt – z.B. Buttons – und du sie nicht jedes Mal wieder individuell einstellen möchtest, kannst du sie auch als eigenes Element speichern.

Dazu stellst du den Button so ein, wie du ihn haben möchtest (Größe, Farbe etc.) und klickst dann auf das Speichern-Icon.

Generell ist der Newsletter-Editor von GetResponse ziemlich intuitiv zu bedienen!

Wenn du die E-Mail an sich fertig hast, kannst du sie entweder sofort versenden oder für einen bestimmten Zeitpunkt einplanen.

Perfect Timing

Für die Newsletter bietet GetResponse eine ziemlich interessante Funktion an, nämlich das Perfect Timing.

Du legst einen Versandzeitpunkt fest – bspw. morgens um 7 Uhr – und GetResponse stellt den Newsletter bei jedem Kontakt zu einem Zeitpunkt innerhalb der darauffolgenden 24 Stunden zu, an dem es besonders wahrscheinlich ist, dass die E-Mail geöffnet wird.

Ist auf jeden Fall einen Test wert, ob das die Öffnungsrate tatsächlich erhöht!

A/B-Tests bei Newslettern durchführen

Wenn du unter E-Mail-Marketing in den Reiter A/B-Tests wechselt, kannst du genau einen solchen Test erstellen. Ein A/B-Test ist dabei im Prinzip auch ein Newsletter, nur das du hier eben verschiedene Dinge testen kannst:

  • Die Betreffzeile – du kannst bis zu 5 verschiedene Varianten erstellen, um zu testen, welche die höchste Öffnungsrate erzielt
  • Den Inhalt der E-Mail – um bspw. herauszufinden, welcher Call to Action zu den meisten Klicks und Verkäufen führt

Du erstellst einen A/B-Test genauso wie einen Newsletter, nur dass du eben z.B. mehrere Varianten für die Betreffzeile angibst:

Außerdem legst du fest, wie lange der Test läuft und welcher Anteil deiner Liste den Test erhält (und welcher Anteil dementsprechend die Gewinner-Variante):

Mit GetResponse dein E-Mail-Marketing automatisieren

Newsletter und A/B-Tests verschickst du einmalig und richtest alles dafür manuell ein. Wer gerade Teil deiner Liste oder eines Segments ist, erhält die E-Mail.

GetResponse bietet dir aber auch verschiedene Möglichkeiten, dein E-Mail-Marketing (oder zumindest einen Teil davon) zu automatisieren – welche das sind, schauen wir uns jetzt an.

Autoresponder vs. Automation: Wo ist der Unterschied?

Die erste Möglichkeit nennt sich Autoresponder. Autoresponder sind zeitlich gesteuert – wenn Kontakte neu in deine Liste kommen, kannst du ihnen an bestimmten Tagen ab der Anmeldung automatisiert E-Mails schicken.

Zum Beispiel als Willkommensserie: Eine E-Mail an Tag 0 direkt nach der Anmeldung, und dann weitere E-Mails an Tag 3, 7 und 10, quasi als Onboarding!

Mehr als die Tage kannst du allerdings nicht einstellen. Wenn die Autoresponder aktiviert sind, kriegen sie alle Kontakte, die der Liste hinzugefügt werden.

Automations sind im Gegensatz dazu wesentlich komplexer. Hier baust du einen Workflow, den Kontakte durchlaufen – du kannst Bedingungen einbauen (hat Produkt X schon gekauft oder nicht) oder mit Filtern arbeiten (Angebot gilt nur für die ersten 100 Kontakte).

Autoresponder sind also im Prinzip eine sehr vereinfachte Variante der Automation. Sie sind bereits im günstigsten Plan von GetResponse enthalten (E-Mail-Marketing heißt der), während du den Marketing-Automation-Plan brauchst, um die Automations in vollem Umfang nutzen zu können.

Autoresponder erstellen: So geht's

Wenn du weißt, wie man Newsletter erstellt, kannst du auch einen Autoresponder aufsetzen. Das Prinzip ist genau das gleiche, nur dass du hier natürlich keinen fixen Versandzeitpunkt festlegst, sondern nur den Tag.

Sonst ist der Prozess exakt der gleiche wie beim Newsletter!

Wenn du den Autoresponder aktivierst hast, landest du in dieser Übersicht, wo du genau siehst, welche E-Mail an welchem Tag rausgeht:

Automations erstellen: Ein Überblick

Da die Automations im Gegensatz dazu wie gesagt deutlich komplexer sind, kann ich hier an der Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen, das würde den Rahmen dieses Guides wirklich komplett sprengen.

Deswegen will ich dir einen Überblick geben über die Elemente, die dir für die Workflows zur Verfügung stehen.

Bedingungen

Jeder Workflow startet mit einer Bedingung, zum Beispiel

  • für eine bestimmte Liste angemeldet
  • einen bestimmten Link angeklickt
  • ein Tag zugewiesen bekommen
  • einen bestimmten Punktestand erreicht

Anders als bei den Autorespondern startet eine Automation also nicht zwangsweise mit der Anmeldung für eine Liste. Deswegen sind die Automations wirklich extrem vielfältig einsetzbar.

Die Bedingungen kannst du natürlich nicht nur am Anfang verwenden, sondern an jeder Stelle des Workflows einfügen!

Aktionen

Auf eine Bedingung folgt normalerweise eine Aktion. Du kannst automatisiert Nachrichten verschicken, ein benutzerdefiniertes Feld aktualisieren, ein Tag oder Punkte vergeben, Kontakte in eine andere Liste verschieben oder die Automation für einen bestimmten Zeitraum pausieren.

Wie du hier siehst, können natürlich auch mehrere Aktionen aufeinanderfolgen – es wird eine E-Mail verschickt und dann 2 Tage bis zur nächsten Nachricht gewartet.

Filter

Mit den Filtern kannst du die Kontakte, die den Workflow durchlaufen, eingrenzen und segmentieren. So kannst du z.B. ein Angebot nur für die ersten 100 Kontakte verfügbar machen (Filter Anzahl), die auf einen Link klicken – alle anderen erhalten einen höheren Preis.

Damit kannst du also nochmal deutlich fortgeschrittenere Workflows erstellen!

Weitere Funktionen

Das waren die wichtigsten Funktionen von GetResponse, die du für dein E-Mail-Marketing brauchst: Listen, Formulare, Landing Pages, Newsletter und A/B-Tests, Autoresponder und Automations.

Schauen wir uns jetzt noch ein paar weitere Features an, die dich – je nach gewähltem Plan – erwarten:

  • Webinare: Damit sparst du dir ein extra Tool, um Webinare zu geben! Je nach Plan kannst du bis zu 100 oder bis zu 300 Teilnehmer:innen haben.
  • Webiste Builder: Jap, du kannst GetResponse sogar nutzen, um deine komplette Website zu bauen. Ehrlicherweise hab ich damit noch überhaupt keine Erfahrungen – auf den ersten Blick sah das aber spannend aus, weil du entweder eine Vorlage oder die Hilfe von künstlicher Intelligenz nutzen kannst.
  • Livechat: Du kannst einen Livechat zu Landing Pages hinzufügen, damit Interessent:innen dich bei Fragen direkt kontaktieren können.
  • eCommerce: Wenn du einen Onlineshop hast, bietet GetResponse dafür nochmal einige extra Funktionen an. Die sind allerdings fast alle nur im teuersten Plan enthalten (der auch eCommerce Marketing heißt).
  • Integrationen: GetResponse hat direkte Integrationen zu über 200 Tools. Damit kannst du z.B. Formulare erstellen (Thrive Leads), Produkte verkaufen (Stripe oder PayPal), oder Daten von Kund:innen übertragen (Shopify). Wenn eine direkte Integration fehlt, kannst du Zapier nutzen.

Die Preise von GetResponse

Dass GetResponse mehrere Pläne mit unterschiedlichem Leistungsumfang enthält, hab ich jetzt schon mehrmals erwähnt. Aber welche Kosten kommen wirklich auf dich zu, wenn du dich für GetResponse entscheidest?

Grundsätzlich hängt der Preis also zum einen davon ab, welche Funktionen du benötigst – zum anderen aber auch von der Anzahl deiner Kontakte. Je mehr das sind, desto teurer wird's.

Wenn du gerade bei null startest und überhaupt erstmal eine kleine Liste aufbauen möchtest (ohne schon zu automatisieren), könnte der kostenlose Plan etwas für dich sein: Bis zu 500 Kontakte sind hier mit drin, du kannst eine Landing Page erstellen und ein Formular.

Wenn du schon mehr Kontakte hast oder weitere Funktionen brauchst, startet der günstigste Plan bei 16€ im Monat (für 1.000 Kontakte). Die ganze Übersicht findest du hier.

Wenn du direkt für 12 oder für 24 Monate zahlst, kriegst du 18 bzw. 30% Rabatt auf deine Zahlung.

Generell kannst du GetResponse erstmal 30 Tage lang komplett unverbindlich und in vollem Funktionsumfang testen. Das kann ich dir auf jeden Fall empfehlen, einfach um zu schauen, wie gut du mit dem Tool zurechtkommst!

Nach Ablauf der 30 Tage wechselt du in den kostenlosen Plan bzw. kannst jederzeit zu dem Tarif upgraden, den du benötigst.

Die Vor- und Nachteile einen Blick

Schauen wir uns jetzt noch die Vor- und Nachteile auf einen Blick an!

Vorteile

  • sehr übersichtliche Benutzeroberfläche
  • zahlreiche Vorlagen für Formulare, Landing Pages, Newsletter
  • sehr detaillierte Segmentierung möglich
  • direkte Integration zu Giphy und Shutterstock
  • sehr fortgeschrittene Marketing Automation mit vielen Möglichkeiten
  • kostenloser Plan zum Start verfügbar

Nachteile

  • bei Marketing Automation + vielen Kontakten schnell teuer
  • ein Kontakt in mehreren Listen zählt wie mehrere Kontakte, was sich schnell summieren kann, z.B. bei einer Liste pro Freebie

Häufig gestellte Fragen zu GetResponse

Kann ich GetResponse kostenlos nutzen?

Ja, mit bis zu 500 Kontakten kannst du das Tool kostenlos nutzen. Du kannst dann ein Formular für deine Website erstellen und eine Landing Page – die Funktionen für's Automatisieren sind allerdings nicht dabei.

Was sind gute Alternativen zu GetResponse?

Du hast gemerkt, dass du mit GetResponse nicht zurechtkommst? Alternative E-Mail-Marketing-Tools, die ebenfalls ihren Sitz in Deutschland bzw. in der EU haben, sind z.B. Quentn und Sendinblue!

E-Mail-Marketing mit GetResponse: Mein Fazit

Was ich schon 2017 so empfunden hab und was sich bis heute nicht geändert hat: Die Automation von GetResponse ist eine der besten auf dem Markt – vor allem, was Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit angeht!

Generell hat das Tool eine super moderne Oberfläche, in der man sich leicht zurechtfindet.

Die Investition lohnt sich für dich vor allem dann, wenn du über E-Mail-Marketing schon verkaufst und sich das ganze für dich entsprechend rentiert, da der Preis für den Automation-Plan doch schnell recht hoch ist.

Durch den günstigen Einstiegsplan (und den kostenlosen Tarif) ist GetResponse meiner Meinung nach aber auch ganz zum Start super, wenn du noch eine überschaubare Liste hast.

Ich kann dir einfach empfehlen, die lange Testphase auszunutzen. Mach dir selbst ein Bild, wie du mit GetResponse zurechtkommst und ob die Funktionen zu dem passen, was du suchst!

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Bei den Links zu GetResponse handelt es sich um Affiliate Links. Wenn du dich darüber für deinen der bezahlten Tarife anmeldest, erhalte ich eine Provision – für dich ändert sich am Preis natürlich nichts!

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Hi, ich bin Lea! 2017 habe ich mein erstes Online-Projekt Punktkariert an den Start gebracht und neben meiner Liebe für's Schreiben vor allem auch meine Liebe für Tools entdeckt.

Ja, es klingt komisch... aber ich könnte mich stundenlang darin verlieren, neue Tools zu entdecken. (Könnte? Okay, es passiert regelmäßig. #nerd)

Die eigene Website, das Marketing drumherum, Produkte online erstellen und verkaufen - all das ist einfacher mit den richtigen Tools. Und genau diese Tools lernst du hier kennen!

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