YouTube-Videos DSGVO-konform in WordPress einbetten

YouTube-Videos DSGVO-konform in WordPress einbetten: So funktioniert’s

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YouTube-Videos auf der eigenen Website einzubetten, hat einige Vorteile: Deine Artikel werden dadurch deutlich hilfreicher (du kannst dich damit super von der Konkurrenz abheben) und die Videos können die Verweildauer auf deiner Seite erhöhen.

Und sind wir mal ehrlich: Manche Inhalte lassen sich in Videoform einfach besser darstellen als mit Texten! (Das merk ich immer wieder bei meinen Tutorials).

Leider ist das ganze Thema aus Datenschutzsicht nicht so einfach: Wenn sich jemand ein YouTube-Video anschaut, das auf deiner Website eingebunden ist, werden Daten an Google (in den USA) gesendet.

Das ist allerdings nur dann erlaubt, wenn du dir dafür vorher eine explizite Einwilligung deiner Besucher:innen geholt hast! Um DSGVO-konform zu bleiben, gibt es beim also ein paar Dinge zu beachten.

In diesem Artikel zeig ich dir, wie du YouTube-Videos absolut DSGVO-konform auf deiner Website einbetten kannst.

Achtung: Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung! Ich bin weder Anwältin noch Juristin. Wenn du dir bei dem Thema unsicher bist, hol dir am besten professionelle Hilfe.

YouTube-Videos per HTML in WordPress einbetten

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, YouTube-Videos per HTML in deine Website einzubinden. Das ist ziemlich unkompliziert – du klickst beim gewünschten Video auf Teilen:

Im Fenster, das sich öffnet, wählst du Einbetten:

Dann siehst du schon den HTML-Code. Den kopierst du dir jetzt allerdings noch nicht, sondern setzt erst den Haken bei Erweiterten Datenschutzmodus aktivieren:

Jetzt kannst du den HTML-Code kopieren. Der sollte ungefähr so aussehen:

<iframe width=“560″ height=“315″ src=“https://www.youtube-nocookie.com/embed/p1onUNloGHU“ title=“YouTube video player“ frameborder=“0″ allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture“ allowfullscreen></iframe>

Diesen Code kannst du zum Beispiel im Gutenberg-Editor oder im HTML-Widget von Elementor einfügen, je nachdem, womit du deine Beiträge oder Seiten gestaltest.

Diese Variante mit dem erweiterten Datenschutzmodus hat schon mal einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem „normalen“ Einbetten: Wenn das Video abgespielt wird, wird eine Verbindung zur Domain youtube-nocookies.com hergestellt. Es werden also keine Cookies gesetzt.

Allerdings gibt es immer noch ein paar Nachteile:

  • Personenbezogene Daten (wie die IP-Adresse) werden nach wie vor an die Google-Server in den USA übertragen. Dafür brauchst du wie gesagt erst eine Einwilligung, die du dir nur durch das Einbinden des HTML-Codes nicht holen kannst.
  • Wenn du bereits einige YouTube-Videos auf deiner Seite eingebettet hast, müsstest du diese noch manuell durch die nocookie-Variante austauschen – das kann viel Arbeit sein.

Der erweiterte Datenschutzmodus ist also schon etwas besser, aber noch lange nicht optimal.

Deswegen empfehle ich dir folgende Variante:

Die beste Lösung, um YouTube-Videos bei WordPress einzubetten

Wenn du Videos von YouTube DSGVO-konform auf deiner Website einbinden möchtest, machst du das am besten mithilfe des WordPress-Plugins Real Cookie Banner.

Das Plugin blockiert mithilfe eines sog. Content Blockers die eingebetteten Videos so lange, bis die Besucher:innen ihre explizite Einwilligung gegeben haben (also das, was beim „normalen“ Einbetten noch fehlt).

Wer diese Zustimmung nicht gibt, kann sich das Video auch nicht anschauen.

So sehen die Content Blocker aus

Du kannst selber festlegen, wie der Content Blocker aussehen soll. Real Cookie Banner bietet drei verschiedene Optionen an – die erste ist eine reine Textbox inkl. Zustimmungsbutton:

Hier ist also auf den ersten Blick klar erkennbar, dass gerade noch etwas blockiert ist. Dass es sich um ein YouTube-Video handelt, ist allerdings nicht direkt klar (es sei denn natürlich, man liest genau den Text).

Wenn dir das nicht so gut gefällt, kannst du die zweite Option wählen – die nennt sich Hero:

Diese Variante sieht fast wie ein echtes YouTube-Video aus, es gibt einen Play-Button (allerdings schwarz statt rot wie sonst) und das Thumbnail ist etwas verdunkelt.

Für deine Besucher:innen ist direkt erkennbar, dass sie sich hier ein passendes Video anschauen können. Wenn man auf den Play-Button klickt, wird nach der Einwilligung gefragt.

Schritt für Schritt: Content Blocker einrichten

Das Gute an Real Cookie Banner ist: Es ist wirklich eine Sache von wenigen Minuten, den Content Blocker für YouTube auf deiner Website einzurichten!

Wenn du das Plugin installiert hast, lässt du als erstes den sog. Service-Scanner durchlaufen. Wenn du schon YouTube-Videos eingebettet hast, werden diese erkannt und dir direkt vorgeschlagen, das Plugin entsprechend einzurichten.

(Und auch alle anderen Services und Tools, die du sonst noch nutzt – du kannst Real Cookie Banner nämlich bei weitem nicht nur für YouTube nutzen!)

Im ersten Schritt legst du YouTube jetzt als Service an, und zwar bei den funktionalen Cookies. Laut Real Cookie Banner sind diese funktionalen Cookies „notwendig, um über die wesentliche Funktionalität hinausgehende Features wie hübschere Schriftarten, Videowiedergabe oder interaktive Web 2.0-Features bereitzustellen“.

Genau das also, was wir mit YouTube-Videos machen.

Das Praktische: Um YouTube als Service einzurichten, musst du selber kaum was machen – Real Cookie Banner hat schon eine passende Vorlage vorbereitet, in der alles drinsteht, was wichtig ist:

Du klickst nur auf Speichern und erhältst direkt den Vorschlag, jetzt noch einen passenden Content Blocker zu erstellen. Auch hierfür gibt's bereits eine Vorlage, in der alles wichtige ausgefüllt ist!

Welchen Typ Content Blocker du benutzen möchtest, kannst du an dieser Stelle selber festlegen.

Und das war's schon!

Wer über das Cookie-Banner alle Services akzeptiert (inkl. der funktionalen Cookies), kriegt eingebettete YouTube-Videos direkt angezeigt und kann sie normal abspielen.

Wer nur den essenziellen Cookies zugestimmt hat, sieht erst den Content Blocker.

Nach diesem Prinzip kannst du jetzt noch alle weiteren Services, die der Scanner zu Beginn gefunden hat, einrichten!

Wie funktioniert das mit Videos von Vimeo?

Denn wie gesagt: Real Cookie Banner ist bei weitem nicht nur für YouTube geeignet. Das ist auch der Vorteil gegenüber anderen Plugins, die explizit nur für das Einbetten von YouTube-Videos gemacht sind.

Mit Real Cookie Banner kannst du zum Beispiel auch Karten von Google Maps DSGVO-konform einbinden. Und natürlich Videos, die woanders gehostet sind – zum Beispiel bei Vimeo.

Der Prozess ist dabei genau der gleiche wie für YouTube:

  1. Vimeo als Service einrichten (gibt's eine Vorlage für)
  2. Content Blocker für Vimeo erstellen (auch mit Vorlage, klar)

So stellst du sicher, dass du auch für Videos von Vimeo die Einwilligung deiner Besucher:innen holst. Mehr zum Plugin kannst du in meinem Testbericht zu Real Cookie Banner nachlesen.

FAQ

Gibt es weitere Möglichkeiten, YouTube-Videos in WordPress einzubetten?


Abgesehen von der Variante mit dem HTML-Code und dem Blockieren mithilfe von Real Cookie Banner kannst du Videos natürlich auch einfach verlinken. Dann können deine Leser:innen sich das Video aber natürlich nicht auf deiner Website anschauen, sondern verlassen diese und landen bei YouTube.

Vermutlich ist das die „sicherste“ Variante – aber auch die unschönste. Mit Real Cookie Banner bist du definitiv auf der sicheren Seite UND hast die Videos direkt bei dir eingebettet.

Kann ich Videos auch direkt in WordPress hochladen?


Wenn du Videos nicht einbetten willst, kannst du sie theoretisch auch direkt in deine WordPress-Mediathek hochladen, ja. Allerdings nehmen die Videos dann natürlich eine Menge Speicherplatz ein.

Normale Webhosting-Pakete sind darauf normalerweise nicht ausgelegt und es kann z.B. sein, dass die Videos nur sehr langsam laden.

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Hi, ich bin Lea! 2017 habe ich mein erstes Online-Projekt Punktkariert an den Start gebracht und neben meiner Liebe für's Schreiben vor allem auch meine Liebe für Tools entdeckt.

Ja, es klingt komisch... aber ich könnte mich stundenlang darin verlieren, neue Tools zu entdecken. (Könnte? Okay, es passiert regelmäßig. #nerd)

Die eigene Website, das Marketing drumherum, Produkte online erstellen und verkaufen - all das ist einfacher mit den richtigen Tools. Und genau diese Tools lernst du hier kennen!

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