Digistore24 vs. CopeCart vs. elopage: Welcher Zahlungsanbieter ist der beste?

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Du willst online etwas verkaufen – sei es ein Onlinekurs, ein eBook oder ein anderes (digitales) Angebot.

Irgendwie musst du an dein Geld kommen! Und jedes Mal händisch ne Rechnung zu schreiben, wenn jemand dein eBook für 13,99€ kauft, ist ganz schön viel Arbeit.

Arbeit, die du dir glücklicherweise ersparen kannst!

Außerdem sind wir es gewohnt, online mehrere Bezahlarten zur Verfügung zu haben (PayPal, Kreditkarte etc.) und direkt bezahlen zu können, vor allem bei digitalen Produkten wie eBooks & Co.

Bevor du dir selber ewig den Kopf zerbrichst, wie du diese Optionen zur Verfügung stellst, nimm lieber eins der Tools, die genau dafür gemacht wurden!

Es gibt einige Zahlungsabwickler, die genau das machen. Dort legst du den Preis für dein Produkt an und kannst anfangen, deine Kohle zu kassieren (zumindest in der Theorie – dass zum Verkaufen noch ein bisschen mehr gehört ist klar, ne).

Drei dieser Bezahlanbieter stell ich dir gleich im Detail vor! Den Fokus hab ich dabei gezielt auf deutsche Anbieter gelegt (wegen Datenschutz, vernünftige Rechnungen, die üblichen Sachen).

Vorher schauen wir uns aber noch an, welche Features ein guter Anbieter mitbringen sollte. Wenn du den Teil überspringen möchtest, kommst du hier direkt zu den Tools.

Was einen guten Zahlungsabwickler ausmacht

Bevor wir uns den Vergleich der Zahlungsanbieter stürzen, sollten wir erstmal einen Blick auf die Kriterien werfen, damit wir die Tools auch vernünftig bewerten und vergleichen können!

Diese 5 Features sollten meiner Meinung nach nicht fehlen (plus ein Bonus-Feature, das für viele sicher auch wichtig ist).

Verkauf über das Reseller-Modell

Steuern sind ein absolut nerviges Thema – vor allem, wenn du auf einmal nicht nur Kund:innen aus Deutschland heißt, sondern jemand aus Österreich deinen Onlinekurs kaufen will. Wie war da nochmal der Umsatzsteuersatz…?

Ich hab keinen Plan und ich hab auch keine Lust, mich damit zu beschäftigen.

Wenn's dir genauso geht, solltest du darüber nachdenken, deine Produkte nur noch über Zahlungsabwickler zu verkaufen, die ein Reseller-Modell anbieten.

Das bedeutet: Der Anbieter verkauft ein Produkt quasi in deinem Namen – der Kaufvertrag entsteht aber zwischen Kund:in und Zahlungsanbieter. Du hast damit erstmal nix zu tun (und musst dich dementsprechend auch nicht um die Steuerthemen kümmern).

Einmal im Monat kannst du dir das Geld, was reingekommen ist, in einer einzigen Überweisung auszahlen lassen.

Das Reseller-Modell hat also noch einen weiteren Vorteil: Du hast jeden Monat nur einen einzigen Beleg für deine eigene Buchhaltung, ganz egal wie viele Leute deine Produkte gekauft haben!

Preis und Gebühren

Damit der Reseller das Steuerthema, die Rechnungsstellung etc. für dich übernimmt, musst du natürlich ein paar Gebühren abdrücken. Die unterscheiden sich je nach Anbieter, wie du gleich sehen wirst.

Grundsätzlich lohnt es sich meiner Meinung nach immer, Geld zu investieren, wenn einem dafür massiv Arbeit abgenommen wird.

Allerdings solltest du natürlich darauf achten, dass du im Gegenzug auch alle Funktionen mit dabei hast, die du brauchst!

Übersichtliche Benutzeroberfläche

Ist es nicht großartig, wenn du ein Tool zum allerersten Mal benutzt und alles so intuitiv aufgebaut ist, dass du dich sofort zurechtfindest? Passiert leider nicht ganz so oft, ich weiß.

Eine übersichtliche Benutzeroberfläche ist meiner Meinung nach aber ein ganz wichtiger Punkt, wenn es darum geht, den passenden Zahlungsabwickler zu finden.

Schließlich willst du nicht ewig nach dem Menüpunkt suchen, wo du einen Rabattcode anlegen kannst, sondern es einfach schnell erledigen – um dich dann wieder anderen Dingen zu widmen.

Wie du gleich sehen wirst, unterscheiden sich die Tools hier ganz schön.

Verfügbare Bezahloptionen

Gerade wenn du hochpreisige Angebote wie betreute Onlinekurse verkaufst, solltest du auf jeden Fall eine Ratenzahlung anbieten (vor allem, wenn's in den vierstelligen Bereich geht – das hat nicht jeder auf der hohen Kante liegen). Die sollte der Zahlungsanbieter also auf jeden Fall ermöglichen.

Bei Memberships sind natürlich wiederkehrende Abozahlungen unerlässlich, sodass z.B. jeden Monat der Mitgliedsbeitrag automatisch abgebucht wird.

Die unterschiedlichen Bezahlmöglichkeiten hab ich ja am Anfang schon angesprochen – je mehr du da anbieten kannst, desto besser. Der Klassiker PayPal sollte auf jeden Fall dabei sein (wird bei meinen Verkäufen zu 90% genutzt), Kreditkarte ist auch wichtig.

Hier sind die Zahlungsabwickler aber alle gut aufgestellt, so viel kann ich dir schon mal sagen!

Möglichkeit für Upsells

Schon kleine Upsells – d.h. Zusatzkäufe zum eigentlichen Produkt – können deinen Umsatz ordentlich steigern. Bei einem meiner Produkte biete ich z.B. ein sog. Order Bump an, also ein ergänzendes Produkt, das auf dem Bestellformular hinzugefügt werden kann:

Über 80% aller Leute, die das Hauptprodukt gekauft haben, haben bisher den Upsell gleich dazu genommen. Das waren also jedes Mal 46 statt 27€ für mich – das rechnet sich.

Ein Order Bump ist nur eine Möglichkeit von vielen, den „Warenkorbwert“ zu erhöhen. Mit Bundles funktioniert das auch wunderbar (zwei Produkte, die man günstiger erhält, wenn man sie in Kombination kauft) und dann gibt es natürlich noch die sog. 1-Click Upsells.

Hier öffnet sich nach dem Klick auf den Kaufen-Button eine Seite, die ein ergänzendes Produkt anbietet – das kann man dann mit nur einem Klick noch zur Bestellung hinzufügen, ohne seine Bezahldaten nochmal neu eingeben zu müssen.

Solche Upsell-Funktionen sollte dein Zahlungsanbieter auf jeden Fall mitbringen!

Bonus: Affiliate-Programm

Das ist nicht unbedingt ein Muss, ich wollte es trotzdem nicht unerwähnt lassen: Viele Zahlungsabwickler bieten dir die Möglichkeit, ein eigenes Affiliate-Programm zu erstellen.

So können also andere Leute ebenfalls deine Produkte bewerben und erhalten eine (von dir festgelegte) Provision, wenn jemand über ihren Link ein Produkt kauft.

Das ist allerdings eine recht fortgeschrittene Strategie, deswegen ist das wie gesagt kein Muss.

3 Zahlungsanbieter im Vergleich

Okay, jetzt kennst du die Features und Funktionen, anhand derer wir jetzt drei Zahlungsanbieter vergleichen!

Es handelt sich bei allen drei um deutsche Unternehmen, du musst dir also keine Gedanken machen, was vernünftige Zahlungsbelege und DSGVO-Konformität angeht.

Digistore24

Starten wir mit dem Anbieter, der schon am längsten auf dem Markt ist: Digistore24. Hier hast du keine andere Möglichkeit, als im Reseller-Modell zu verkaufen.

Deine Einnahmen kannst du dir wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich auszahlen lassen, wenn der Betrag über 50€ (bei monatlicher Auszahlung) oder über 200€ (wöchentlich oder zweiwöchentlich) liegt. Du kannst auch einen individuelle Mindestbetrag festlegen.

Digistore24 erhebt keine Grundgebühr – du zahlst also solange nichts, bis du wirklich etwas verkaufst! Produkte anlegen etc. ist komplett kostenlos.

Bei erfolgreichen Transaktionen liegt die Gebühr dann bei 1€ + 7,9% pro Transaktion. Das ist höher als bei den beiden Alternativen, zu denen wir gleich kommen.

Der größte Schwachpunkt von Digistore24

Der größte Schwachpunkt von Digistore ist meiner Meinung nach allerdings die Benutzeroberfläche, die wirklich das Gegenteil von übersichtlich ist. Ich nutze Digistore mittlerweile seit einigen Jahren und hab immer noch Schwierigkeiten, auf Anhieb den richtigen Menüpunkt zu finden.

Optionen, die zumindest für mich zu den Einstellungen gehören, findest du z.B. unter Konto (wie das Auszahlungskonto oder dein Passwort).

Praktisch finde ich das sog. Business Cockpit, quasi deine Startseite: Das kannst du dir flexibel zusammenbauen, um genau die Infos anzeigen zu lassen, die für dich relevant sind.

Ich hab bei mir z.B. meine nächsten Auszahlungen drin, gesamte Einnahmen für den aktuellen Monat, die Einnahmen nochmal aufgeteilt in eigene Produkte und als Affiliate sowie meine top Produkte.

Die Benutzeroberfläche ist also wenig intuitiv, dafür hat Digistore24 einen sehr ausführlichen Hilfebereich!

Immer wenn ich etwas nicht sofort gefunden habe, hat eine kurze Google-Suche gereicht, um die nötige Schritt-für-Schritt-Anleitung zu finden.

Zuverlässige Zahlungen und Upsells

Du kannst für jedes deiner Produkte individuell einstellen, welche Bezahloption es geben soll. Zur Verfügung stehen PayPal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Überweisung und Sofortüberweisung.

Meiner Erfahrung nach werden PayPal und Kreditkarte wie gesagt mit Abstand am meisten genutzt, die solltest du also auf jeden Fall mit reinnehmen!

Ein großer Pluspunkt von Digistore ist die Tatsache, dass Raten- und Abozahlungen für Memberships überhaupt kein Problem sind. Die Beträge werden automatisch von Digistore abgebucht und du kannst absolut sicher sein, dass du dein Geld wirklich erhältst!

Auch beim Thema Upsells ist der Anbieter super aufgestellt: Order Bumps und 1-Click Upsells einzurichten ist überhaupt kein Problem. Du kannst sogar Splittests durchführen, um z.B. herauszufinden, welcher Upsell für mehr Verkäufe sorgt.

Klassische Bundles sind allerdings nicht möglich.

Affiliate-Programm und weitere Funktionen

Digistore24 hat einen der größten Affiliate-Marktplätze in Deutschland – ein eigenes Programm einzurichten, ist also gar kein Problem. Affiliates brauchen einfach ein eigenes (natürlich ebenfalls kostenloses) Konto bei Digistore und können deine Produkte dann bewerben.

Eine weitere nützliche Funktion ist die Social-Proof-Bubble, die du auf deinen Bestellformularen oder deiner Sales Page anzeigen kannst. Hier werden frühere Käufe des Produkts angezeigt, was Vertrauen schaffen kann.

Das gilt auch für die Trust-Badges. Auch einen Express-Checkout mit PayPal kannst du erstellen.

Wenn du international verkaufst, kannst du deine Bestellformulare auch in unterschiedlichen Sprachen anzeigen. Neben Euro kannst du in US-Dollar oder Schweizer Franken verkaufen.

Auch gut zu wissen: Digistore24 hat eine direkte Integration zum Membership-Plugin DigiMember. Wenn du damit deinen Mitgliederbereich erstellst, wird nach erfolgreichem Kauf über Digistore direkt ein Konto angelegt und die Zugangsdaten per E-Mail verschickt.

Die Benutzeroberfläche von Digistore macht es manchmal wirklich nicht leicht, damit zu arbeiten. Auch die (im Vergleich) hohen Gebühren sind natürlich nicht ohne.

Trotzdem nutze ich den Anbieter schon sehr lange – Zahlungen funktionieren absolut zuverlässig und besonders bei Abozahlungen hab ich es sehr zu schätzen gelernt, dass Digistore die monatlichen Beträge automatisch abbucht und ich mich drauf verlassen kann, dass die Kohle bei mir ankommt. 🙂

CopeCart

Wie du gleich merken wirst, ist CopeCart Digistore24 sehr ähnlich – es ist noch nicht ganz so lange auf dem Markt, bietet aber z.B. ebenso ausschließlich die Reseller-Option an. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt auch hier bei 50€.

Bevor du mit CopeCart irgendwas verkaufen kannst, musst du dich allerdings verifizieren (wie z.B. bei einer Kontoeröffnung).

Auch hier hast du keine Grundgebühr, sondern zahlst nur bei erfolgreichen Transaktionen. Hier liegt die Gebühr bei 1€ + 4,9% pro Transaktion – also ein gutes Stück niedriger als bei Digistore24! Das kann sich schnell rechnen.

Intuitive Benutzeroberfläche

Der nächste Unterschied im Vergleich mit Digistore ist die Benutzeroberfläche, die *deutlich* übersichtlicher ist.

Das Dashboard ist ähnlich aufgebaut wie das Business-Cockpit; hier findest du alle möglichen Zahlen und Daten. Bei CopeCart lässt sich dieser Bereich nicht individualisieren, dafür kannst du hier Ziele festlegen und siehst direkt, wie viel noch fehlt, bis du ein Ziel erreicht hast.

Die Menüpunkte auf der linken Seite sind (zumindest für mich) absolut logisch aufgebaut.

Ich werde jetzt (Anfang 2023) erst selber anfangen, wirklich mit CopeCart zu arbeiten, dann wird sich in der Praxis zeigen, wie gut das wirklich funktioniert – vom ersten Eindruck her gefällt mir die Oberfläche aber wirklich gut.

Manches wirkt etwas überladen (z.B. das Produkt anlegen), aber insgesamt ist alles sehr intuitiv!

Falls du mal nicht weiterkommst, hat CopeCart aber ebenfalls einen ausführlichen Hilfebereich.

Bezahloptionen und Upsells

Hier gilt für CopeCart im Prinzip das gleiche wie für Digistore24: Es stehen die gleichen Bezahloptionen zur Verfügung (mit Apple/Google Pay als Ergänzung), du kannst sie für jedes Produkt individuell festlegen.

Auch Raten- und Abozahlungen sind kein Problem!

Außerdem bietet CopeCart ebenfalls Order Bumps und klassische Upsells nach dem Initialkauf an. Du kannst hier ziemlich unkompliziert neue Upsells erstellen:

Auch Order Bumps lassen sich sehr leicht beim Produkt selbst einrichten.

Affiliate-Programm und weitere Funktionen

Bei CopeCart ist nur ein Klick nötig, um das Affiliate-Programm für ein Produkt zu aktivieren. Du kannst die Provision flexibel festlegen und entscheiden, ob du das Produkt auf dem Affiliate-Marktplatz listen möchtest oder nicht:

Anders als die anderen beiden Anbieter bietet CopeCart außerdem die Möglichkeit, mit nur einem Klick einen Onlineshop einzurichten. Das ist sicher nicht vergleichbar mit Profi-Lösungen wie WooCommerce oder Shopify, kann aber sicher nützlich sein, wenn du schnell starten willst!

Allein durch die deutlich niedrigeren Gebühren (und die sonstigen Gemeinsamkeiten) ist CopeCart eine echte Alternative zu Digistore24. Ich bin gespannt, wie mir das Tool gefällt, sobald ich „richtig“ damit arbeite.

elopage

Last but not least kommen wir zu elopage! Das unterscheidet sich insofern direkt von CopeCart und Digistore, als dass es sich hierbei nicht um einen reinen Zahlungsabwickler handelt.

Stattdessen hast du hier auch die Möglichkeit, deine Produkte direkt auszuliefern – du kannst Onlinekurse anlegen und ganze Membershipbereiche anlegen oder Download-Produkte ausliefern. Es ist also mehr ein All-in-one-online-Produkte-anbieten-und-verkaufen-Tool (wow, griffiger Name, den ich mir da ausgedacht hab).

Das bedeutet aber auch, dass du elopage nicht kostenlos nutzen kannst. Der monatliche Preis startet bei 29€ – da bist du aber beschränkt auf 100 Kund:innen.

Für einen komplett individuell gestalteten Kursbereich ohne diese Einschränkungen brauchst du das Paket für 99€. Alle Pakete im Überblick findest du hier.

Dazu kommen die Transaktionsgebühren. Die unterscheiden sich, je nachdem ob du im Reseller-Modell verkaufst oder in deinem eigenen Namen (ja, hier kannst du wählen!).

Bei Verkauf im eigenen Namen liegen die Gebühren bei maximal 0,25€ + 3,9% pro Transaktion. Im Reseller-Modell sind es maximal 0,50€ + 7,9%.

Neben den fixen Paketen, die du im Bild siehst, hast du auch die Möglichkeit, einzelne Apps dazuzubuchen. Das ist nützlich, wenn du z.B. nicht den gesamten Umfang von Pro brauchst, sondern nur ein oder zwei Funktionen, die beim günstigeren Plan aber nicht dabei sind.

Generell fand ich diese Pakete und Möglichkeiten bei elopage schon immer etwas unübersichtlich, weil es einfach so viele Varianten gibt.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch praktisch, wenn du dir dein Paket theoretisch ganz flexibel zusammenstellen kannst und nicht das Reseller-Modell wählen MUSST (wenn du z.B. an den Gebühren sparen willst).

Insgesamt lohnt sich elopage aber definitiv nur, wenn du das Tool nicht nur für die reine Zahlungsabwicklung nutzt, sondern damit auch Kurse/Mitgliederbereiche baust.

Die Benutzeroberfläche von elopage im Wandel

2018 habe ich elopage das erste Mal benutzt – seitdem wurde die Benutzeroberfläche gefühlt 10x geändert, da wurde also viel dran gearbeitet.

Für mich ist es mittlerweile ein Mittelding zwischen Digistore24 und CopeCart: Es ist nicht ganz so intuitiv und übersichtlich wie CopeCart, aber deutlich besser als Digistore. Produkte lassen sich z.B. sehr leicht anlegen, genauso wie passende Order Bumps und Bundles.

Bezahlmöglichkeiten und Upsells

Raten- und Abozahlungen sind auch bei elopage möglich, allerdings nicht so gut umgesetzt wie bei den beiden Alternativen. Die Beiträge werden nicht automatisch abgebucht – stattdessen muss die Käuferin selber noch aktiv auf einen Button in einer Erinnerungsmail klicken und die nächste Zahlung nochmal bestätigen.

Das kann natürlich schnell komplett untergehen (hallo, volles E-Mail-Postfach) oder vergessen/ignoriert werden.

Das war für mich übrigens der Grund, weshalb ich dann 2019 – als ich meine erste Membership an den Start gebracht habe – zu Digistore gewechselt bin!

Was die Bezahlmöglichkeiten selbst angeht, sind auch bei elopage alle gängigen Methoden verfügbar.

In Sachen Bundles hast du hier ebenfalls die Möglichkeit, Order Bumps und Upsells anzubieten. Früher habe ich die Bundles viel genutzt, mit denen du zwei oder mehr Produkte in Kombination zu einem günstigeren Preis verkaufen kannst.

Diese Option kann auf der Bezahlseite angezeigt werden und hat *extrem* gut funktioniert.

Affiliate-Programm und weitere Funktionen

Die Liste mit weiteren Funktionen ist lang, was natürlich vor allem daran liegt, dass elopage eben nicht nur Zahlungen abwickelt, sondern auch als Host für deine Onlinekurse & Co. auftreten kann.

Videohosting ist z.B. auch mit drin (und spart dir ein extra Tool wie Vimeo). Außerdem kannst du deine Kurse und Mitgliederbereiche auch als App zur Verfügung stellen.

Eine Übersicht mit sämtlichen Funktionen findest du hier!

Wenn du ein Tool suchst, das alles kann – Zahlungsabwicklung und gleichzeitig Kursplattform sein – ist elopage in jedem Fall eine gute Wahl (rein als Bezahlanbieter lohnt es sich aber meiner Meinung nach nicht).

Und wenn du erstmal den Durchblick hast, welches Paket bzw. welche Funktionen du brauchst, lässt sich mit elopage super arbeiten!

Direktvergleich: Digistore24 vs. CopeCart vs. elopage

Das war also der ausführlicher Vergleich zwischen den drei Zahlungsanbietern Digistore24, CopeCart und elopage. In der Tabelle findest du nochmal die Fakten, säuberlich aufgelistet:

FeatureDigistore24CopeCartelopage
Monatl. Grundgebührab 29€
Gebühr pro Transaktion1€ + 7,9%1€ + 4,9%0,25€ + 3,9%
ODER 0,50€ + 7,9%
Reseller-Modelljajaja
Verkauf im eigenen Namenneinneinja
Ratenzahlungenjajaja
Abo-Zahlungenjajaja
Order Bumpsjajaja
1-Click Upsellsjajaja
Bundlesneinneinja
eigene Gutscheincodesjajaja
Tracking (Google Analytics)jajaja
Affiliate-Programm möglichjajaja
Kursbereich inklusiveneinneinja
jetzt anmeldenjetzt anmelden14 Tage testen
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Hi, ich bin Lea! 2017 habe ich mein erstes Online-Projekt Punktkariert an den Start gebracht und neben meiner Liebe für's Schreiben vor allem auch meine Liebe für Tools entdeckt.

Ja, es klingt komisch... aber ich könnte mich stundenlang darin verlieren, neue Tools zu entdecken. (Könnte? Okay, es passiert regelmäßig. #nerd)

Die eigene Website, das Marketing drumherum, Produkte online erstellen und verkaufen - all das ist einfacher mit den richtigen Tools. Und genau diese Tools lernst du hier kennen!

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